Energiesparwelt zu Hause

Macht was aus! Gemeinsam Energie sparen.

Wir unterstützen die Initiative „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“ von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und haben eigene Motive und Botschaften entwickelt, die wir Ihnen an die Hand geben möchten. Jede gesparte Kilowattstunde Energie leistet einen Beitrag für unsere Unabhängigkeit, senkt den Kostendruck und hilft, die Klimaziele zu erreichen. In unserer Energiesparwelt zeigen wir Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie zu Hause Energie sparen können. Denn: Energiesparen kann jeder, gemeinsam erreichen wir mehr.

Unsere drei Top-Tipps im Bad:

Im Badezimmer: Mutter fönt den Sohn, der sich die Zähne putzt
  • Kaltwasser marsch
    Auch wenn es vielleicht schöner aussieht, den Einhebelmischer mittig zu positionieren – in der Kaltwasserposition (meistens rechts) sparen Sie viel Energie. Tipp: Achten Sie beim Neukauf einer Einhebelmischbatterie auf die Angabe "Mittelstellung kalt".

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  • Keine heiße Luft!
    Ein 1.500-Watt-Föhn, den eine 4-köpfige Familie pro Tag je 5 Minutenbenutzt, trägt mit 183 kWh zur Jahresstromrechnung bei (Stromkosten = 0,26 Euro/kWh). Tipp: Lassen Sie Ihre Haare doch mal an der Luft trocknen, das ist schonend und kostenfrei!

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  • Duschen statt Baden
    Nutzen Sie die Dusche anstelle der Badewanne – die Energiekosten zum Heizen des Wassers halbieren sich. Tipp: Ein „Duschcoach“ signalisiert durch einen Alarm, wenn Sie Ihre voreingestellte Duschzeit überschritten haben.

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Jede Minute zählt

Illustration zum Thema Wasserverbrauch

Unsere drei Top-Tipps in der Küche:

Mutter mit Kind in der Küche
  • Ach, du dickes Ei!
    Mit einem elektrischen Eierkocher sparen Sie beim Zubereiten Ihrer Frühstückseier bis zu 50 Prozent Energie im Vergleich zum Kochen im Topf. Und da die Eier nach dem Dampfprinzip gegart werden, ist auch nur wenig Wasser erforderlich.

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  • Auf jeden Topf passt ein Deckel!
    Diese Weisheit sollten Sie beim Kochen konsequent beherzigen. Wenn die Wärme im Topf bleibt, können Sie die Energiezufuhr reduzieren und die Platte auch schon etwas früher ausstellen. Tipp: Bei langen Garzeiten senken Sie mit einem Schnellkochtopf Ihre Energiekosten um 30 Prozent!

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  • Auf, zu, auf ... Tür zu!
    Kirschkonfitüre oder Pflaumenmus? Öffnen Sie die Kühlschranktür bitte nur kurz, da sonst zu viel warme Luft von außen eindringt. Das Gerät muss mit erhöhter Energie arbeiten, um die gewünschte Kühltemperatur wieder zu erreichen. Tipp: Lassen Sie Gefrorenes im Kühlschrank auftauen, das senkt den Energieverbrauch.

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Video: Heizung optimieren & erneuern

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Kochkunst für Kenner

Topf und Heizplatte sollten im Durchmesser übereinstimmen. Bis zu 20 Prozent Energie werden verschwendet, wenn die Herdplatte nur 1 bis 2 Zentimeter größer als der Topf ist. Energiesparende Töpfe besitzen einen ebenen Boden (15 Prozent Energieeinsparung im Vergleich zum gewölbten Boden) und gut sitzende Deckel (das spart 60 Prozent Energie ein), dickere Topfböden speichern Hitze besser und leiten diese besonders gut an das Gargut ab. Im Schnellkochtopf sind größere Speisemengen schneller fertig (50 Prozent weniger Energieverbrauch).

Helles Köpfchen!

Energiespar- und LED-Lampen weisen eine fünffach höhere Lichtausbeute als das Auslaufmodell Halogen-Glühlampen auf. Trotz höherer Investitionskosten rechnet sich der Kauf der sparsamen Leuchten, sie leben 5- bis 15-mal länger.

Anzeige der Effizienzklasse A bis G
Augen auf

Achten Sie beim Kauf eines Fernsehers auf das Energielabel. Ein Gerät der Klasse A verbraucht ca. 70 Prozent weniger Strom als ein ineffizientes Modell der Klasse F.

Weitere Tipps

Ein angenehmes Raumklima erreichen Sie durch Stoßlüften. Mit weit geöffneten Fenstern dauert der komplette Austausch der verbrauchten Raumluft im Winter 5 bis 10 Minuten, im Sommer bis zu 20 Minuten. Vermeiden Sie den Luftaustausch durch Kipplüftung. Es dauert mehr als 60 Minuten, den erhöhten CO₂-Gehalt sowie unerwünschte Luftfeuchtigkeit vollständig auszutauschen.

Besitzt Ihre Wohnung außen angebrachte Rollläden und Rolllädenkästen, können Sie Ihre Heizkosten um bis zu 10 Prozent reduzieren, wenn Sie nachts die Rollläden schließen. 

Tipp: Im Sommer lassen tagsüber geschlossene Rollläden die Hitze draußen!

Kuschelige Wärme! Verdecken Sie Ihre Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Möbeln. Auch auf dekorative Heizverkleidungen sollten Sie verzichten. Nur so entsteht kein Wärmestau. Ihre Heizung hat ausreichend Platz für die Luftzirkulation, bei der die kühlere Luft von unten angezogen wird und oben erwärmt wieder in den Raum strömt.

Die Fenster schließen nicht richtig, die Dichtungen sind porös? Reparieren Sie das verzogene Fenster (im Altbau), ziehen Sie bei Kunststofffenstern einen Fachmann hinzu. Bei einer Sanierung oder im Neubau sind Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung mit U-Werten im Bereich von 0,9 bis 1,2 empfehlenswert. Der U-Wert gibt das Maß für die Wärmedurchlässigkeit an: Je niedriger, desto weniger Wärme entweicht nach draußen.

Unsere Energiesparwelt

 

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