Fernwärme: Energie mit hervorragender Umweltbilanz

Mit dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord wurde auf dem traditionsreichen Betriebsstandort an der Karlstraße eines der größten Investitions- und Zukunftsprojekte in der Geschichte der Stadtwerke Bonn umgesetzt. Denn der Ausbau bringt die Bundesstadt Bonn bei ihren Klimaschutzzielen einen bedeutenden Schritt voran. Künftig werden unter Nutzung des Dampfes aus der Müllverwertungsanlage an diesem Standort alleine rund 50 Prozent des Bonner Strombedarfs mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Der Ausbau sorgt für eine Einsparung von bis zu 194.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr und ist damit das größte Klimaschutzprojekt in der Region, weil dank modernster Technologie mit weniger Energieeinsatz mehr Strom und Wärme erzeugt werden können.

Fernwärme ist dabei nicht nur günstig und komfortabel, sie weist auch eine hervorragende Umweltbilanz auf. Der Ausstoß an klimaschädlichen CO2-Emissionen ist beispielsweise bei Heizöl dreimal so hoch. Bauherren haben die Möglichkeit, ihr Haus durch Fernwärme als Niedrigenergiesparhaus einstufen zu lassen und können damit auf zinsgünstige Darlehen der KfW zugreifen. Dadurch lassen sich für Neubau und Sanierung die Kosten spürbar senken.