16.01.2026 Glasfaser für den Parkplatz an der Beethovenhalle
Das konzernübergreifende Projektteam (v.l.n.r.) Christopher Otten, Thorsten Ebach, Bünyamin Aydin, Thorsten Brune und Sven Simon auf dem Vorplatz der Beethovenhalle. (Foto: SWB/Martin Magunia)

Mit der Wiedereröffnung der Beethovenhalle im Dezember 2025 schlägt die Stadt Bonn ein neues Kapitel für einen ihrer bedeutendsten Orte auf. SWB Energie und Wasser hat dafür gesorgt, dass der Parkplatz über Glasfaser mit der Leitstelle der Bonner City-Parkraum (BCP) verbunden ist. Das gewährleistet eine besonders sichere und störungsfreie Kommunikation, ein wichtiger Faktor für kritische Infrastrukturen.

Ein zentraler Baustein für den zukunftssicheren Betrieb der Beethovenhalle ist ihre technische Infrastruktur. Der Parkplatz der Beethovenhalle wurde über eine leistungsfähige Dark-Fiber-Glasfaseranbindung an die Leitstelle der BCP am Standort Am Hof 26a angebunden. Über die rund 1.530 Meter lange Trasse werden heute Daten für Parktechnik, Videoüberwachung und Sprechanlagen zuverlässig und in Lichtgeschwindigkeit übertragen. „Die Parkplatztechnik ist durch Livebilder und Echtzeitdaten deutlich besser. Wir können so einen besseren Kundenservice sicherstellen und schneller reagieren“, so Christopher Otten von der BCP.

Die Glasfaserverbindung wurde bereits 2016 durch SWB Energie und Wasser bereitgestellt. Während der Umbauphase der Beethovenhalle war sie außer Betrieb. „Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten im November 2025 konnten wir die technische Umsetzung innerhalb weniger Wochen abschließen“, erläutert Thorsten Brune, Netzplaner Telekommunikation bei BonnNetz.

Konzernübergreifende Zusammenarbeit trägt Früchte 

Das Projekt ist ein Gemeinschaftswerk innerhalb des Stadtwerke Bonn-Konzerns. BCP, SWB Energie und Wasser und BonnNetz haben ihre jeweiligen Kompetenzen eng verzahnt. Das Ergebnis ist eine leistungsfähige Lösung aus einer Hand, kurze Abstimmungswege und eine reibungslose Umsetzung. Das Projekt steht exemplarisch für das Zusammenwachsen der SWB-Gesellschaften und für das gemeinsame Realisieren nachhaltiger, zukunftssicherer Infrastruktur für die Stadt Bonn.

„Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen unseres Auftraggebers BCP sowie für die erfolgreiche Umsetzung durch unseren Partner BonnNetz, der die Dark-Fiber-Verbindung in gewohnt hoher Qualität und in Rekordzeit wieder in Betrieb genommen hat“, so Thorsten Ebach, Glasfaser-Experte bei SWB Energie und Wasser.

Darum setzen wir auf Glasfaser

Gerade für moderne Videoanwendungen spielt Glasfaser ihre technologischen Stärken aus. Große Übertragungsreichweiten von mehreren Kilometern stellen für Glasfaser keinerlei Herausforderung dar. Kupferbasierte Systeme stoßen aufgrund physikalischer Grenzen, etwa durch Leitungsverluste, schon schnell an ihre Leistungsgrenzen. Die hohe Bandbreite und Stabilität der Glasfaser sorgen dafür, dass sicherheitsrelevante Bild- und Kommunikationsdaten dauerhaft in hoher Qualität übertragen werden können.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die hohe Ausfallsicherheit der Technologie. Glasfaser ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen, wie sie beispielsweise durch parallel verlaufende Stromleitungen entstehen können. Da die Datenübertragung über Licht erfolgt, sind keine aufwendigen Abschirmungen erforderlich. (ap)

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