10.06.2022 Beim DAAD fließt nachhaltige Energie
(v.l.n.r.): Silke Marschall, Ulrike Mahlberg, Ruth Fuchs, Julia Seeberg und Daniel Falkenberg bei der Zertifikatsübergabe auf der Wildblumenwiese des DAAD. (Foto: SWB/Meny)

Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) hat eine klimafreundliche und wegweisende Entscheidung getroffen. Seit Anfang Januar 2022 fließt in Bonner Gebäuden der Organisation BonnNatur Strom und BonnNatur Gas von SWB Energie und Wasser. Darauf weist künftig ein entsprechendes Zertifikat der SWB im DAAD-Hauptgebäude an der Kennedyallee hin, das die SWB-Vertriebsmitarbeiterin Ulrike Mahlberg jetzt übergab.

„Der jüngste Bericht des Weltklimarates hat eine zentrale Botschaft: Wir haben nicht mehr viel Zeit, dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Wir müssen uns engagieren, um einen Unterschied zu machen“, sagte Dr. Ruth Fuchs, die Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit beim Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) bei der Zertifikatsübergabe. Ruth Fuchs und Julia Seeberg als Vertreterinnen der Stabsstelle sowie Silke Marschall und Daniel Falkenberg aus dem Team des Gebäudemanagements begrüßten, dass diese wichtige Maßnahme so rasch in die Tat umgesetzt werden konnte. „Es war einer der naheliegendsten Schritte und „Quick Wins“ in unserem Nachhaltigkeitskonzept. Und er hat unmittelbare, positive Auswirkungen auf unsere Klimabilanz“, so Fuchs.

Umstieg auf grüne Energie
„Sie haben mit Ihrer Entscheidung für BonnNatur Strom und BonnNatur Gas das Goldrichtige getan und ein Zeichen für unsere Umwelt gesetzt. Sie haben zertifizierte und hochwertige Öko-Produkte gewählt. Und mit der Festpreisbindung bis Ende 2024 haben Sie in diesen Zeiten ebenfalls richtig entschieden“, sagte Ulrike Mahlberg.

„Mit der Umstellung können wir 2022 eine Ersparnis von 86 Prozent unseres bisherigen CO2-Ausstoßes beim Stromverbrauch erzielen, das entspricht ca. 188 Tonnen CO2-Äquivalenten“, erklärte Daniel Falkenberg. „Hinzu kommt eine Einsparung von ca. 168 Tonnen CO2-Äquivalenten durch die Umstellung auf Biogas.

DAAD stärkt das eigene Nachhaltigkeitsmanagement
Der DAAD beschäftigt sich in einem hausweiten Projekt intensiv damit, das eigene Nachhaltigkeitsmanagement zu stärken, um seinen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Dazu, so berichten Ruth Fuchs und Silke Marschall, wurden in allen Abteilungen Vorschläge gesammelt und umgesetzt, die zum Beispiel die Liegenschaften, aber auch die Organisation von Veranstaltungen, Publikationen und die Pendlermobilität betreffen.

Relevante Einsparungen konnten unter anderem durch die Umstellung von Dienstwagen auf Elektromobilität, den Ausbau der Fahrradinfrastruktur, energetische Modernisierungen in den DAAD-eigenen Gebäuden oder den Umstieg auf virtuelle Austausch- und Veranstaltungsformate erreicht werden. Für die eigenen Liegenschaften hat zudem eine Energieberatung stattgefunden und es wurden insektenfreundliche Wiesenstreifen mit Wildblumen für Bienen, Hummeln und weitere Insekten angepflanzt.

Klimabilanz und weitere Schritte
Die nächsten Schritte sollen zeitnah folgen. Für deren Planung und Umsetzung hat die Stabsstelle Nachhaltigkeit zunächst eine Klima- und Umweltbilanz für die Jahre 2019 bis 2021 erstellt. „Das Thema Nachhaltigkeit hat für den DAAD eine hohe strategische Relevanz und – vor allem auch durch das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – eine breite Verankerung im Haus“, so Fuchs.
 

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