03.07.2026 SWB-Sommerfestival geht in die letzte Runde
Jürgen Winterwerp von den SWB und Pächter Dirk Dötsch sitzen auf einem Biertisch unter freiem Himmel. Sie halten rote Luftballons, die eine 3 und eine 0 zeigen.
30 Jahre wird das SWB-Sommerfestival im Biergarten des Parkrestaurants Rheinaue 2026 alt. Das freut Pächter Dirk Dötsch (r.) und SWB-Kommunikationsleiter Jürgen Winterwerp. (Foto: Stadtwerke Bonn/Martin Magunia)

Es soll kein leises, trauriges Finale werden. Das 30. SWB-Sommerfestival im Parkrestaurant Rheinaue feiert wie sonst auch das Leben und die Musik. Den Anfang macht am Dienstag, 7. Juli, die Band „Queen May Rock“. Bis zum 29. August folgen viele weitere Künstlerinnen und Künstler aus Bonn und der Region. Der Eintritt ist kostenlos.

Da das Parkrestaurant saniert werden muss, hat Pächter Dirk Dötsch seinen Vertrag für 2027 gekündigt. Dazu zählt auch der Biergarten, in dem die Traditionsveranstaltung unter freiem Himmel stattfindet. Die 30. Auflage des SWB-Sommerfestivals wird deshalb die letzte sein. „Es gibt Dinge, die man nicht 1:1 umpflanzen kann, zudem steigen die Kosten für GEMA, Lärmmessung und Bands“, sagt Dötsch, der sich parallel in Beuel ein neues gastronomisches Standbein aufgebaut hat.

Musik für alle

Dötschs Vorgänger hatte das Event mit einzelnen Jazzkonzerten gestartet, er selbst stieß vor 26 Jahren dazu. Zunächst als Betriebsleiter, seit 2008 als Pächter. „Wir sind kontinuierlich gewachsen, von vier über sechs auf acht Wochen. Salsa hat irgendwann den Jazz-Sonntag ersetzt, hinzu kamen die Cover-Bands und über den Kölschen Mittwoch haben wir die Karnevalisten für uns gewinnen können“, erzählt Dötsch.

Die Mischung aus all dem ist das, was SWB Energie und Wasser seit 25 Jahren antreibt, das Festival zu unterstützen. Pro Veranstaltung kommen bis zu 1500 Menschen zusammen, die die Vielfalt unserer Stadtgesellschaft widerspiegeln. Das Ganze hat eine soziale Komponente. Hier kann man bei freiem Eintritt und ohne Verzehrzwang zusammen Spaß haben und Kultur genießen“, sagt Jürgen Winterwerp, Kommunikationsleiter der Stadtwerke Bonn.

Wer es sich gerade nicht leisten kann, muss also keine Speisen oder Getränke im Biergarten kaufen. „Was aber nicht geht, ist, eigene Verpflegung mit in den Biergarten zu nehmen“, appelliert Dötsch an die Gäste. Im Gegenzug gibt es dafür bis zum 29. August immer dienstags bis samstags von 19.30 bis 22 Uhr Live-Musik satt. Sonntags wird beim „SWB Latin Sunday“ von 14 bis 17 Uhr im Kies getanzt.

Nachhaltig feiern

Wer das SWB-Sommerfestival lieber im Sitzen genießen möchte, kann Tickets mit Sitzplatzreservierung unter www.bonnticket.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen erwerben. Die Karten kosten 14 Euro. Im Preis ist ein Verzehrgutschein über 12 Euro enthalten. Weitere Infos, auch zum Programm, gibt es unter https://www.stadtwerke-bonn.de/fuer-zuhause/engagement/swb-sommerfestival/.

Das Publikum reist sogar aus dem fernen Düsseldorf und aus Neuwied an. Die meisten Gäste blieben der Veranstaltung selbst in Corona-Zeiten treu. „Wir mussten nur ein Konzert absagen, sonst haben wir durchgespielt und die Konzepte im 24-Stunden-Takt an neue Auflagen angepasst“, erinnert sich Dötsch.

Kontinuität gibt es außerdem in Sachen Klimaschutz. So engagiert sich Dirk Dötsch seit vielen Jahren für nachhaltige Energie und nutzt bei seinen Veranstaltungen den zertifizierten Ökostrom BonnNatur von SWB Energie und Wasser. Mit diesem können auch E-Bikes vor Ort auftanken. (se)

 

 

 

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