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10.03.2017

Weniger Heizkosten und mehr Komfort im Smart Home

Weniger Heizkosten und mehr Komfort im Smart Home
Gut besucht: der SWB-Vortrag rund um das Thema SmartHome.

Die Digitalisierung der Wohnräume ist mehr als ein Trend. SWB Energie und Wasser möchte die Bonner Hausbesitzer dazu anregen, über den Einsatz von intelligenter Haustechnik nachzudenken. Das wurde beim Vortrag zum Thema „Smart Home“ im Haus der Bildung deutlich.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Energie für Bonn“ referierte Christoph Caspary für SWB Energie und Wasser über die Vor- und Nachteile des „Smart Home“. Der Diplom-Ingenieur und Energieeffizienzberater erklärte den Begriff „Smart Home“ und Synonyme wie Connected Home oder Heimvernetzung. Außerdem gab Caspary einen Überblick über den Stand der Technik und den Markt mit vielen verschiedenen Anbietern. Auch SWB Energie und Wasser bietet mit dem Produkt SWB-SmartHome maßgeschneiderte Lösungen rund um die Themen Sicherheit, Energie und Wärme an.

Wenn Sonnenstrom den Verbrauch steuert
Christoph Caspary riet den Zuhörern, bei Neubauten oder umfangreichen Hausrenovierungen die Grundlage für Smart Home zu legen. „Wir als Energieversorger glauben, dass die Zahl intelligenter Systeme im Haus zunehmen wird.“ Die kluge Vernetzung der technischen Geräte im Haushalt biete viele Chancen zum Energie- und Heizkostensparen, sagte Caspary. So sei es zum Beispiel künftig denkbar, die eigene Photovoltaikanlage an die größten Verbrauchsgeräte zu koppeln: „Wenn das smarte Haus merkt, dass die Sonne scheint, schaltet  es die Waschmaschine zu.“

Die Vorteile des smarten Heims klingen ebenso effizient und praktisch wie komfortabel: Wenn der Hausbesitzer sich mit Elektroauto oder Rad nähert, geht die Garage automatisch auf und die Haustür wird entriegelt. Bei Unwetter-Vorhersagen werden die Markisen und Rollläden entsprechend gesteuert, ebenso bei großer Sonneneinstrahlung. Und wenn man mit einem Karton in den Keller geht, springt automatisch das Licht an. Als Energieeffizienzberater sieht Caspary das größte Einsparpotenzial in den Heizkosten der bisher noch nicht smarten Häuser. „Wenn man die Ziele zur CO2-Reduzierung erreichen will, sollte man dafür auch smarte Systeme einsetzen.“

Haustechnik hilft Senioren
Das Smart Home sei auch eine Form der praktischen Altersvorsorge, erläuterte Christoph Caspary. „Smart Home-Systeme können uns in Zukunft dabei helfen, länger in den eigenen vier Wänden zu wohnen.“ So gibt es bereits heute intelligente Teppiche, die den Pflegedienst verständigen, wenn eine Person darauf liegt, oder etwa die Koppelung eines Funksenders am Finger des Seniors mit dem Hausnotruf.

Die Vortragsreihe „Energie für Bonn“ gehört im Halbjahresprogramm der Volkshochschule Bonn zum Themen-Schwerpunkt „Digitale Kultur und Big Data“. „Da passt es sehr gut, dass SWB Energie und Wasser, Bonner Energie Agentur und Verbraucherzentrale in Kooperation zeigen, was Digitalisierung für das eigene Zuhause bedeutet“, meint Andreas Preu, VHS-Fachbereichsleiter Politik, Wissenschaft und Internationales. „Es ist besonders schön, dass die Stadtwerke Bonn zu den Themen Smart Home und Smart Meter ihre Expertise einbringen.“

Christoph Caspary hält einen weiteren Vortrag am Montag, 3. April, zum Thema „Smart Meter. Warum brauche ich einen intelligenten Zähler“ (Beginn: 20 Uhr). Anmeldungen sind auf der Webseite der VHS Bonn möglich.

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