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26.01.2017

Bonner Strommix bestätigt deutschlandweite Spitzenposition

Bonner Strommix bestätigt deutschlandweite Spitzenposition
Bundesweit auf Rang 1: Der Bonner Strommix.

Eine aktuelle Studie der Klimaschutzagentur „Klima ohne Grenzen“ untermauert Bonns Anspruch auf den Titel der Klimahauptstadt Deutschlands. Bei der qualitativen Untersuchung der Stromversorgung in den 20 größten Städten der Bundesrepublik belegt SWB Energie und Wasser erneut unangefochten in allen Kategorien den ersten Platz.

„Klima ohne Grenzen“ bescheinigt SWB Energie und Wasser beste Zwischenergebnisse auf dem Weg zur lokalen Energiewende. So konnte der Bonner Energieversorger den Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix nochmals um acht Prozentpunkte verbessern. Damit liegt Bonn im Vergleich der 20 größten Städte weiterhin auf Platz eins: mit mittlerweile 69 Prozent vor Dortmund (66 Prozent) und Frankfurt (64 Prozent). Dieses Ergebnis spiegelt sich am Anteil von Kernkraft und Kohle im Strommix der Grundversorger. Auch in diesen beiden Kategorien liegen die Bonner mit zwei und acht Prozent ganz vorne.

Niedrigste CO2-Emissionen
Auch hinsichtlich der CO2-Emissionen pro Kilowattstunde konnte SWB Energie und Wasser die Bilanz im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessern und den Wert um 68 Gramm CO2 pro kWh auf 123 Gramm CO2 pro kWh, also um knapp 36 Prozent, senken. Zum Vergleich: Platz zwei belegt Stuttgart mit 204 Gramm CO2 pro kWh. Der Bundesdurchschnitt beträgt 476 Gramm CO2 pro kWh.

Für SWB Energie und Wasser ist die erneute Auszeichnung eine Bestätigung der gewissenhaften Arbeit für die lokale Energiewende: „Mit der umfangreichen Modernisierung des Heizkraftwerkes Nord haben wir das größte Klimaschutzprojekt in der Region realisiert. Die positiven Effekte der klimafreundlicheren Energieerzeugung vor Ort spiegeln sich auch in der Studie wider“, sagt SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. „Wir ruhen uns aber nicht auf dem Erreichten aus: Unser Ziel ist es, den Anteil von Erneuerbaren Energien am Bonner Strommix stetig weiter zu steigern.“

Heizkraftwerk Nord leistet wichtigen Beitrag
Großen Anteil an dem erneut guten Ergebnis hat die spürbare Wirkung des Heizkraftwerkes Nord. Durch das größte Klimaschutzprojekt der Region können im Jahr 194.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Verbindung mit der hocheffizienten Gas- und Dampfturbinenanlage gibt dazu den Ausschlag.

Die Stadtwerke Bonn verfolgen schon seit den 1990er Jahren die Ziele der Energiewende – zu einer Zeit, als es diesen Begriff noch gar nicht gab. Über Produkte wie BonnNatur Strom engagieren sich viele Kunden von SWB Energie und Wasser bereits seit Jahren für mehr Klimaschutz. „Die aktuelle Studie zeigt, dass wir in Bonn einen guten und effektiven Weg eingeschlagen haben“, betont SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. „Wirksamer Klimaschutz gelingt vor allem durch eine Ressourcen schonende Energieerzeugung vor Ort in Bonn und der Region.“

Fernwärme 2020
In Sachen Klimaschutz setzt SWB Energie und Wasser neben der klimaschonenden Stromproduktion einen Schwerpunkt in dem Ausbau der Fernwärmeversorgung, denn 40 Prozent der klimaschutzrelevanten CO2-Emissionen in Bonn entfallen auf Gebäude, davon wiederum allein 80 Prozent auf die Wärmeversorgung.

Nach dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord wird mit dem Projekt „Fernwärme 2020“ derzeit das Fernwärmenetz im Bonner Norden ausgebaut. Dabei liegen die spezifischen CO2-Emissionen der Bonner Fernwärme pro Kilowattstunde um 45 Prozent unter dem Wert für Erdgas (in reiner Wärmeerzeugung), dem im Vergleich kohlenstoffärmsten fossilen Primärenergieträger.

Die Bonner Fernwärme entsteht unter Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Wärme, die bei der Stromproduktion entsteht, wird wieder für die Wärmeversorgung verwendet. Auch die Energie, die im Bonner Hausmüll steckt, wird dabei „als nachwachsender Rohstoff“ nutzbar gemacht. Die Fernwärme speist sich auf diese Weise zu 50,3 Prozent aus regenerativen Quellen und weist den Primärenergiefaktor 0 auf. Dies macht die Fernwärme zur umweltfreundlichsten Wärmeversorgung in Bonn, die nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) faktisch dem Einsatz Erneuerbarer Energien gleichgestellt ist.

Klimafreundliche Versorgung ist möglich
„Klima ohne Grenzen“ ist eine gemeinnützige Klimaschutzorganisation mit Sitz in Leipzig. Sie unterstützt das Klimaschutz-Engagement von Unternehmen und Privatleuten durch Beratung und Entwicklung von Lösungen. Die neue Studie macht nach Ansicht der Leipziger Klimaschützer deutlich, dass eine klimafreundliche Stromversorgung in Großstädten möglich ist. „Konzentrieren sich die Versorger auf die Verminderung des CO2-Ausstoßes ihres Strommixes und nicht ausschließlich auf vereinzelte Ökostrom-Tarife, profitieren alle Kunden.“ Die kompletten Ergebnisse der aktuellen Studie gibt es unter klimaohnegrenzen.de. (sst/sh)

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