20.09.2021 Ökologischer Fußabdruck mit den Stadtwerken
Sebastian Messner und Martin Nagel informieren während der Nachhaltigkeitstage am SWB-Stand über Mini-PV-Anlagen und Elektromobilität.

Fußspuren aus allen Richtungen. Bunt und übergroß. Den Markierungen auf dem Straßenpflaster folgten die Menschen in der Bonner Innenstadt zum Auftakt der Bonner Nachhaltigkeitstage am vergangenen Samstag. Im Fokus: Die 17 „Sustainable Development Goals“ (SDG) der Vereinten Nationen. Bezahlbare und erneuerbare Energie, sauberes Wasser, Innovation und Infrastruktur sind nur einige von ihnen und diese Themen zudem ureigenstes Tätigkeitsfeld der Stadtwerke Bonn. So führten die Fußspuren auch zu ihnen.

Welches Auto fährst Du? Wie kommst du zur Arbeit oder Schule? Beziehst du Strom vollständig aus erneuerbarer Energie? Vermeidest du Produkte und Verpackungen aus Plastik? Fragen wie diese beantworteten diejenigen, die auf den Fußspuren wandelten, um die Größe ihres individuellen ökologischen Fußabdruck und dabei auch mehr über eine klimafreundlichere Welt herauszufinden. Das Ziel: Die „17-Ziele-Zone“ in der Friedrichstraße, auf der sich neben anderen Organisationen und Institutionen, Initiativen und Unternehmen auch die Stadtwerke Bonn an einem Stand präsentierten.

Perfekte Zeiten für die Photovoltaik

Die Sonne schien, eine leichte Brise wehte. „Perfektes Wetter für Photovoltaik“ stellten die SWB-Fachleute Martin Nagel und Sebastian Messner fest. Gerade hatte der 25-jährige Joshua Franzen am SWB-Stand gestoppt, und war erfreut zu erfahren, „dass man bei den Stadtwerken die Wahl hat, eine Anlage zu pachten oder zu kaufen“. Sogar ein Rundum-sorglos-Paket inklusive Installation, Wartung und Instandhaltung gibt es und die Kombination mit zertifiziertem BonnNatur Strom, 100 Prozent ökologisch. „Da braucht man sich echt um nichts mehr zu kümmern“, stellte Marianne Plachner fest. Neben dem Angebot Bonn Plus PV auf dem eigenen Dach können Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter auch mit einer Mini-PV-Anlage für Balkon oder Garage von SWB Energie und Wasser CO2-Emissionen reduzieren und die Klimaschutzziele in ihrer Stadt unterstützen. 

Gleich zwei Förderprogramme

„Und jetzt ist der Zeitpunkt besonders günstig, in die Photovoltaik einzusteigen“, erklärte Sebastian Messner einer Familie mit PV-Ambitionen: „Weil neben der Einspeisevergütung vom Staat noch zwei Förderprogramme in Anspruch genommen werden können, sogar zusammen: Das eine von der Stadt Bonn, die bis 2035 klimaneutral sein will, und das andere von den Stadtwerken. Damit sichert man sich bis zu 35 Prozent Fördermittel.“

E-Mobilität mit All-inclusive-Wallbox

„Auf Tuchfühlung“ kam man am SWB-Stand mit der dort aufgestellte SWB-Ladestation für's E-Auto, dem perfekten Partner der PV-Anlage. „Wer durch E-Mobilität seinen ökologischen Fußabdruck verringert und sich für eine SWB-Wallbox entscheidet, erhält nicht nur eine All-inclusive-Lösung, sondern aktuell je nach Modell eine Förderung von 750 bis 1000 Euro plus 900 Euro von der KfW. Und in der Region haben wir schon 150 SWB-Ladepunkte stehen“, betonte Martin Nagel. „Wie lange dauert denn das aufladen?“ wollte ein Mann wissen. Antwort: „An den SWB-Schnelladestationen sind Sie in maximal eine Stunde von 0 auf 100 Prozent.“

Ressourcenschonendes Leitungswasser

Da blickten Wissensdurstige, Flaneure und Schnäppchenjäger, die zum Auftakt der Nachhaltigkeitstage unterwegs waren, noch entspannter in den Himmel, der über der Friedrichstraße voller Regenschirme in den 17 SDG-Farben hing. Auch für die Installation dieses besonderen Blickfangs zeichneten die Stadtwerke als Unterstützer der SDG-Days verantwortlich.

„Bonn hat Nachhaltigkeit auf dem Schirm“ ist das Motto der noch bis 4. Oktober währenden Aktionstage. Tagtäglich nachhaltig agiert, wer auf Bonner Wasser setzt, dass in ausgezeichneter Qualität aus der Leitung kommt und auch am SWB-Wasserstand beim „17-Ziele-Space“ auf dem Münsterplatz ausgeschenkt wurde, wie Veronika Dauben und Walter Wüsten aus Bonn bestätigten: „Das spart Schlepperei und Plastikflaschen und macht keinen Müll, schont damit Ressourcen und schmeckt.“ 

Wer seinen Beitrag zur Realisierung der Bonner Klimaziele leisten will, findet weitere Infos unter: https://www.swb-konzern.de/unternehmen/bonn-ist-miteinander/. (DA/as, vj)
 

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