25.10.2019 Gelebter Klimaschutz: SWB-Kunden pflanzen 500 Eichensetzlinge im Kottenforst von insgesamt 8000 jungen Bäumen
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Oberbürgermeister Sridharan, SWB-Geschäftsführer Marco Westphal und Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (v.li.) pflanzten Setzlinge für den Klimaschutz.

„Wir haben heute Großes vor, wir werden gemeinsam aktiv für unseren Klimaschutz“, sagte Marco Westphal, Geschäftsführer im SWB-Konzern, zu Oberbürgermeister Ashok Sridharan und rund 140 SWB-Kunden auf der Bonner Waldau. Sie alle beziehen von SWB Energie und Wasser BonnNatur Strom oder Beethovenstrom und waren zur diesjährigen Baumpflanzaktion im Kottenforst eingeladen, um selbst 500 Stiel- und Traubeneichen auf einer Lichtung zu pflanzen. Bis Februar 2020 werden es 8000 Setzlinge sein.

Denn bei SWB gibt es – ganz im Sinne der nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens – klimaschonenden Strom und aktive Aufforstung im Paket. Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der betonte, welch persönliche Beziehung wohl jeder Bonner zur Waldau mit ihrem hohem Freizeitwert hat, dankte den Stadtwerken für ihr Engagement und unterstrich die große Bedeutung des Waldes für das Klima: „Der Stadtwald hat einen unschätzbaren Wert für uns: Als ‚grüne Lunge der Stadt‘ produziert er Sauerstoff und bindet klimaschädliches CO2. Neben der globalen Bedeutung, die Wälder für das Klima haben, hat der Stadtwald auch eine direkte Auswirkung auf das Bonner Stadtklima, denn der Kottenforst ist ein bedeutender Kaltluftlieferant für die Innenstadt. Wenn wir auch in Zukunft von dieser Funktion profitieren wollen, müssen wir den Wald schützen und ihn für die Zeiten des Klimawandels fit machen.“ Da sei es gut, dass SWB dazu beitrage, dass der Kottenforst bleibe, was er sei: ein Waldgebiet.

Nicht nur reden, sondern auch etwas für den Klimaschutz tun
„Klimaschutz ist das Thema unserer Zeit. Aber er ist nur umsetzbar, wenn er auf vielen Schultern liegt. Wenn nicht nur geredet, sondern auch etwas getan wird“, dankte Westphal den Anwesenden für ihr Erscheinen. Und in diesem Sinne erklärte Stadtförster Sebastian Korinthenberg den SWB-Kunden direkt im Anschluss, wie die kleinen Stiel- und Traubeneichensetzlinge nun auf der Lichtung am besten gepflanzt werden sollten: in einem Loch anderthalb Spartenbreite tief und breit, anderthalb Spatenlänge voneinander entfernt. „Unser Job ist es, die Setzlinge mit dem Grün nach oben ins Loch zu bringen. Dafür schieben Sie zuerst die oberste Schicht des Waldbodens, den Humus, beiseite“, sagte er und buddelte dem aufmerksam zuschauenden Publikum etwas vor.

Eiche hält dem Klimawandel stand
„Die Eiche kommt mit dem Klimawandel gut klar“, erläuterte er dabei, „deshalb bieten die hier durch die Fällungen entstandenen Lichtungen, die unordentlich wirken und zeigen, wie sehr sich der Kottenforst verändert, eine Riesenchance zur Entstehung von Eichenwald.“ Er setzte den Setzling in das entstandene Loch und erklärte wieder: „Nun die Erde locker wieder hineinkrümeln, ohne Hemmungen ordentlich festtreten und Wasser angießen."

Wunsch-Plätzchen für die „eigene“ Eiche auf der Lichtung aussuchen
Damit war es genug der Anweisungen und auch die SWB-Kunden gingen – allen voran OB Sridharan und Marco Westphal, die gemeinsam einen Baum pflanzten – ans Werk. Jeder durfte sich auf der großen Lichtung sein Wunsch-Plätzchen suchen. Und so mancher, wie der Bonner Comiczeichner und erklärter Klimaschützer Özi, setzte nicht nur einen Setzling, sondern gemeinsam mit der „Hilfe“ des 15 Monate alten Söhnchens gleich fünf. Schließlich mussten 500 Setzlinge in die Erde.

 „Ist das nicht schön?“, freute sich SWB-Kundin Christa Schlangen, die es für eine Selbstverständlichkeit hält, Ökostrom zu beziehen, über die Baumpflanzaktion und den von ihr gesetzten Setzling. „Für meine Enkelin, sie wäre so gerne mitgekommen, aber konnte nicht. Jetzt hat sie einen eigenen Baum, den sie besuchen kann“, erzählte sie weiter und befestigte vorsichtig eine kleine Baumscheibe mit dem Namen „Johanna“ an dem winzigen Bäumchen.

Unterhaltung und Wissen am Stand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald 
Denn wer wollte, konnte am Stand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ebensolche kleine Baumscheiben beschriften und am Eichensetzling festbinden. „Sie können bei uns auch gerne zwischendurch oder danach noch andere Waldbasteleien machen oder mit den Kindern auf Waldrallye gehen – wir bieten Unterhaltung und Wissen“, lud Christoph Rullmann, Bundesgeschäftsführer der in Bonn ansässigen Naturschutzorganisation, die Teilnehmer der Baumpflanzaktion herzlich an seinen Stand ein. „Denn was gibt es Schöneres, als wenn viele Menschen gemeinsam etwas für den Wald tun.“ Und das – im Wald.

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