15.03.2021 Earth Hour 2021: Menschen für den Klimaschutz sensibilisieren
Licht aus für das Klima!

Zum 13. Mal beteiligt sich die Bundesstadt Bonn an der „Earth Hour“, der weltweiten Klimaschutzaktion der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF). Um ein Zeichen gegen die Verschwendung von Ressourcen und für den Klimaschutz zu setzen, ruft der WWF zum 15. Mal dazu auf, für eine Stunde lang das Licht auszuschalten. Deshalb wird am Aktionstag, Samstag, 27. März 2021, von 20.30 bis 21.30 Uhr an bekannten städtischen Gebäuden die Beleuchtung ausgeschaltet.

Oberbürgermeisterin Katja Dörner hofft, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger an der symbolischen Aktion beteiligen. „Aktionen wie die Earth Hour sind wichtig, um noch mehr Menschen für den Klimaschutz zu sensibilisieren. In Bonn arbeiten wir als Stadt, aber auch zahlreiche UNO-Einrichtungen und viele weiteren nationale wie internationale Organisationen schon jetzt engagiert für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Aber wenn wir die Klimakrise stoppen wollen, müssen wir alle gemeinsam unsere Anstrengungen weiter verstärken.“
 

Die Stadt Bonn wird künftig einen Schwerpunkt im Klimaschutz auf den Bereich der Erneuerbaren Energien legen. Dazu hat der Rat ein Förderprogramm für Photovoltaikanlagen, eine Solarverpflichtung unter Wirtschaftlichkeitsvorbehalt für den Neubau sowie unter dem Titel „Solares Bonn“ eine Beratungsoffensive und beispielhafte Projekte bei eigenen städtischen Gebäuden beschlossen. Die klimaneutrale Stadtverwaltung bis zum Jahr 2035 ist ein weiterer beschlossener Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis Mitte des nächsten Jahrzehnts.
 

Auch SWB Energie und Wasser unterstützt nachhaltig die Klimaziele der Bundesstadt Bonn. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende des regionalen Energieversorgers, David Lutz, sieht SWB Energie und Wasser gewappnet für die großen Herausforderungen durch die Energiewende. „Bis zur Klimaneutralität 2035 ist es aber noch ein weiter Weg“, so Lutz. „Gemeinsam mit der Geschäftsführung werden wir den Ausbau einer noch nachhaltigeren Energieversorgung in den nächsten Jahren vorantreiben.“

Zum 13. Mal löscht die Stadt die Beleuchtung an Rathäusern, Kulturstätten und weiteren städtischen Gebäuden. Darüber hinaus werden die Stadtwerke Bonn an zahlreichen prominenten Gebäuden und Denkmälern die Anstrahlbeleuchtung abstellen. Auch die Universität Bonn beteiligt sich wieder.
 

Im Dunkeln bleiben sollen folgende Gebäude: Akademisches Kunstmuseum, Altes Rathaus, Beethoven-Denkmal Münsterplatz, Beethoven-Haus, Christusbrunnen, Clemens-August-Platz, Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Baumanstrahlung Friedrichstraße, „Köpfe“ Friedrichstraße/Bonngasse, Godesburg, Hauptpost, Koblenzer Tor, Kreuzbergkirche, Kreuzkirche, Baumanstrahlung Martinsplatz, Kunstmuseum, Museum Koenig, Namen-Jesu-Kirche, Poppelsdorfer Schloss, Römerkran, Schumannhaus, Sankt-Aegidius-Kapelle, Sankt-Elisabeth-Kirche, Sankt-Laurentius-Kirche Lessenich, Sankt-Petri-Kirche Lengsdorf, Sankt-Remigius-Kirche, Sterntor, Stiftskirche und das Hauptgebäude der Universität.

Die Deutsche Post DHL hat zugesagt, dass der Post-Tower ebenfalls dunkel bleibt. Die Deutsche Telekom wird sich mit ihrer Zentrale und dem Office-Port an der Friedrich-Ebert-Allee, der Brücke über die Bundesstraße 9 und dem T-Mobile-Gebäude am Landgrabenweg beteiligen. Auch die Vereinten Nationen unterstützen die Aktion erneut, weshalb der Lange Eugen auf dem UN Campus dunkel bleiben wird. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat seine Teilnahme bestätigt.

Hintergrund: Aktion Earth Hour
Die Aktion Earth Hour begann 2007 im australischen Sydney und weitete sich schnell zu einem globalen Phänomen aus. Ein Jahr später schalteten bereits Millionen Menschen in 35 Ländern für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Im Jahr 2009 beteiligten sich mit Bonn, Berlin und Hamburg erstmals deutsche Städte an der internationalen Aktion.

An der vergangenen Earth Hour 2020 nahmen weltweit Millionen Menschen und zahllose Städte aus 190 Ländern teil. In Deutschland beteiligten sich 373 Städte, hunderte Unternehmen und Geschäfte sowie tausende Privathaushalte an der "Stunde der Erde". Weitere Informationen zur Aktion gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour. 

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