22.06.2020 Die Stadtwerke Bonn warnen vor unseriösen Haustürgeschäften

Aktuell wenden sich Kunden aus Bonn ratsuchend an die Stadtwerke Bonn, weil sie an der Haustür massiv von Drückerkolonnen bedrängt werden. Diese geben sich fälschlicherweise als Stadtwerke-Mitarbeiter aus.

Verbraucher werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Unterzeichnung von neuen Strom- und / oder Erdgaslieferverträgen gedrängt. Dabei geben die Vertreter widerrechtlich an, in einer Kooperation oder auch im Auftrag der Stadtwerke Bonn zu handeln und versuchen, die überraschten Kunden zu einem schnellen Vertragsabschluss mit einem Strom- und / oder Erdgasanbieter zu bewegen.

Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn, die im Außendienst tätig sind, können sich stets mit einem Dienstausweis legitimieren. Zudem werden Kundendaten niemals an Dritte herausgegeben und Kunden in keinem Fall zu einem sofortigen Vertragsabschluss gedrängt.

Die Stadtwerke Bonn raten diesen Kunden, Angebote stets in Ruhe zu prüfen und sich keinesfalls zu einer Unterschrift drängen zu lassen. Rüde Methoden von Drückerkolonnen sollten im Zweifelsfall auch der Polizei gemeldet werden.

Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn

• der Türwerber sich als SWB–Mitarbeiter ausgibt, sich aber nicht durch einen Dienstausweis legitimieren kann 
• das Angebot nur sofort abgeschlossen werden kann 
• das Angebot auffällig kostengünstig ist
• der Türwerber Ihre Fragen nicht ausreichend beantworten kann 
• Sie das Angebot nicht vollständig verstehen
• wenn Druck auf Sie ausgeübt wird
• der Türwerber aggressiv auftritt und unbedingt Zutritt zum Haus oder der Wohnung haben möchte
• der Türwerber Ihnen keine Unterlagen aushändigen möchte 
• es sich um ein Angebot mit Vorauskasse oder Kaution handelt
• ungewöhnliche Aussagen über SWB Energie und Wasser getroffen werden.

Ansprechpartner in Verdachtsfällen
In Zweifelsfällen können Kunden jederzeit bei SWB Energie und Wasser unter 0228-711-2424 Rückfragen stellen. Bei Fragen können sich Kunden zudem auch an die Verbraucherzentrale wenden. Falls doch ungewollte Verträge unterzeichnet wurden, können Kunden von ihrem zweiwöchigen Widerrufsrecht Gebrauch machen.

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