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16.04.2020 Bornheimer Straße: SWB Energie und Wasser setzt den Ausbau des Fernwärmenetzes fort

SWB Energie und Wasser baut weiter das Bonner Fernwärmenetz aus, um die Versorgungskapazitäten zu erhöhen. Immer mehr Bonner, sei es in Neubauten oder im Bestand, sollen die Vorteile der Fernwärme und eine zuverlässige Wärme- und Warmwasserversorgung nutzen können.

Seit Ende 2013 wird das Netz kontinuierlich erweitert. Nachdem 2019 der Fernwärme-Ringschluss im Bonner Norden fertiggestellt wurde, wird nun ein mehr als 60 Jahre altes Leitungsstück auf der Bornheimer Straße zwischen Brühler Straße und Lievelingsweg sowie auf dem Lievelingsweg zwischen der Bornheimer Straße und Höhe des Zeisigwegs erneuert. Der Energieversorger setzt dort ein hochmodernes Kunststoffmantelrohr mit einer automatischen Leckageüberwachung ein. Gleichzeitig wird die Leitung dort erweitert, um Kapazitäten für neue Abnehmer bereitzustellen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Die Baumaßnahme beginnt am Montag, 4. Mai, und dauert voraussichtlich bis September 2020. Vorbereitend werden ab Montag, 20. April, Gas- und Wasserleitungen in der Bornheimer Straße umverlegt. Die verkehrlichen Beeinträchtigungen werden so minimal wie möglich gehalten: Die Linienbusse fahren eine Umleitung, der Individualverkehr kann dort auf der verengten Fahrbahn passieren.


Hintergrund:
Die Bonner Fernwärme entsteht im SWB-Heizkraftwerk Nord, hocheffizient unter Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Wärme, die bei der Stromproduktion entsteht, wird hier nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern für die Wärmeversorgung verwendet. Auch die Energie, die im Bonner Müll steckt, wird dabei genutzt. Mülldampf von der SWB-Müllverwertungsanlage wird in das Heizkraftwerk geleitet. In einem Rohrsystem gelangt vom Heizkraftwerk Nord heißes Wasser in die Gebäude und erwärmt dort Heizkörper und Trinkwasser.

Fernwärme kommt als fertige Wärme ins Haus. Heizkessel, Öltank oder Pelletlager, Schornstein und Abgaskontrollen entfallen. Neben dem Platzgewinn im Keller ergibt sich auch ein Zeitgewinn: Man braucht sich weder um den Brennstoffeinkauf noch um den Schornsteinfeger zu sorgen. Die Wärmeübergabe erfolgt bequem mit Hilfe einer kleinen Übergabestation.

Für Bauherren und Sanierer ist Fernwärme naheliegend. Denn sie bietet in Bonn einen außerordentlich günstigen Primärenergiefaktor. Dieser Wert beschreibt das Verhältnis von eingesetzter Primärenergie zur abgegebenen Endenergie. Die Bonner Fernwärme ist mit dem Primärenergiefaktor von ‚0,0‘ testiert worden. Bauherren in Bonn können mit der Fernwärme kostensparend planen und bauen. Nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) ist die Bonner Fernwärme faktisch dem Einsatz erneuerbarer Energien gleichgestellt.

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