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Regenerative Energien: Eine Delegation aus Ulan Bator informiert sich bei den Stadtwerken Bonn

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SWB-Energieberater Christoph Caspary zeigt der Delegation aus Ulan Bator die Photovoltaik-Demonstrationsanlage auf den Dächern der SWB.

Die 13 Delegationsmitglieder aus der Mongolei besichtigten bei den Stadtwerketöchtern SWB Energie und Wasser und der Gesellschaft für Energie- und Gebäudemanagement (EGM) die Photovoltaik-Demonstrationsanlage auf den Dächern des Konzerngebäudes sowie die Heizzentrale in Neu-Vilich.

Eine Besuchergruppe aus Bonns Projektpartnerstadt Ulan Bator hat sich bei den Stadtwerken Bonn Projekte zur Stromerzeugung und dezentralen Energiegewinnung angesehen. Von besonderem Interesse standen dabei Maßnahmen zur Erzeugung von Solarenergie.

In luftigen Höhen
SWB-Energieberater Christoph Caspary führte die Delegation zur Photovoltaik-Demonstationsanlage der SWB. Die Anlage zeigt unterschiedliche Solarmodule. Christoph Caspary erläuterte die technischen Voraussetzungen, welche Orientierung die Module brauchen, wo man sie einsetzen kann und wie die technische Umsetzung bei der Solarstromerzeugung erfolgt. Die Gäste stellten vor allem Fragen zur Wirtschaftlichkeit und zum Kosten-Nutzen-Faktor der erneuerbaren Energien sowie zu den gemachten Langzeiterfahrungen.

Kleinere Wärmeeinheiten
Im Anschluss besichtigte die Delegation noch das Blockheizkraftwerk der EGM in Neu-Vilich. Die moderne Heizzentrale versorgt 350 Wohneinheiten in der Siedlung mit Wärme und erzeugt dabei Strom. Da in Ulan Bator, mit 1,2 Millionen Einwohnern größte Stadt der Mongolei, hauptsächlich die Wärmeenergie aus großen Kraftwerken geliefert wird, sind die Mongolen auf der Suche nach kleineren Alternativen. Stefan Baginski, Leiter Contracting bei der EGM, traf auf wahre "Kenner" der Szene: "Da waren Experten dabei. Die Mongolen wollen langfristig auf kleinere Wärmeeinheiten umstrukturieren und über den Einsatz regenerativer Energien Strom erzeugen, den sie weiter nutzen können".

Die Delegation aus Ulan Bator informiert sich in Deutschland zu Themen wie regenerative Energien, dezentrale Energieversorgung, Gesundheit und Medien. Zwischen Bonn und Ulan Bator bestehen seit 1999 freundschaftliche Beziehungen in Form einer Projektpartnerschaft. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind der Erfahrungsaustausch zu Energie- und Umweltthemen sowie der Jugend- und Kulturaustausch.(mh)

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jpg Foto: Martin Magunia; alle Rechte vorbehalten; (1.24 MB)


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