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09.11.2017

Lokale Brauchtumspflege: SWB Energie und Wasser verteilt zum Martinsfest Weckmänner

Lokale Brauchtumspflege: SWB Energie und Wasser verteilt zum Martinsfest Weckmänner
Weckmänner für SWB-Kunden: Der Bonner Sankt Martin und SWB-Kundenberaterin Helene Braun (rechts) verteilten das süße Gebäck an alle Kunden des Servicecenters in der Welschnonnenstraße.

"Global denken – lokal handeln", das Motto von SWB Energie und Wasser passt aktuell mehr denn je ins Bonner Stadtbild. Während bei der Weltklimakonferenz globale Themen diskutiert werden, feiern die Bonnerinnen und Bonner parallel dazu Sankt Martin und den Beginn der Karnevalssession. Der Bonner Energieversorger hat Beides Im Blick. Die aktuelle Kampagne zeigt 23 Beispiele auf, die Bonn um Welten freundlicher machen. Parallel dazu verteilten die SWB-Kundenberater im Servicecenter in der Welschnonnenstraße Weckmänner als Erinnerung an den Heiligen Martin.

Das Bonner Brauchtum fördern und an Sankt Martin erinnern
Kurz vor dem großen Bonner Sankt Martinszug am Freitag, 10. November, bei dem rund 1.300 Kinder mit ihren bunten Laternen durch die Innenstadt ziehen, wollen die Stadtwerke Bonn mit der Botschaft "Wir für hier!" das Brauchtum fördern und gemeinsam mit dem Bonner Münster daran erinnern, dass "Teilen verbindet". Denn Sankt Martin ist ein ganz besonderes Fest für alle Bonner. Die Geschichte von Sankt Martin und dem Bettler löst bei Kindern und Erwachsenen freudige Erinnerungen aus, die Wärme und Geborgenheit vermitteln. Dieser Symbolik fühlen sich auch die Stadtwerke Bonn verpflichtet.

Axel Kapellen, Bereichsleiter Kundenservice bei SWB Energie und Wasser, betont daher: "Als kommunales Unternehmen und zum Wohle der Bonner Bürger engagieren wir uns täglich für die Menschen in Bonn und der Region. Daher freuen wir uns, die Verteilaktion der Weckmänner zu unterstützen und das Brauchtum rund um das Bonner Martinsfest zu fördern."

Darüber hinaus sind die Stadtwerke Bonn in vielen Projekten und Angeboten klimaschonend unterwegs und tragen somit auch lokal dazu bei, dass Bonn um Welten freundlicher wird. Weitere Infos zu den umweltbewussten Schwerpunktthemen der Stadtwerke Bonn gibt es unter www.klimahauptstadt-bonn.de.

Der Weckmann erinnert an den Heiligen Sankt Martin
Den Weckmann, anderswo auch Stutenkerl, Buckmann, Kiepenkerl, Piefekopp genannt, gibt es schon seit dem Mittelalter. Eigentlich wurde er als Bischof gestaltet, genauer als Bischof Mart in. Doch im Laufe der Zeit hat sich das Aussehen verändert. Früher hatte der Weckmann einen tönernen Bischofsstab in der Hand. Heute formen die Bäcker eine Tonpfeife, die der süße Gebäckmann bei sich trägt. Der Weckmann soll den Menschen Freude bereiten. Vor allem aber den Kindern. Damit erinnert das Gebäck an den Heiligen Martin.

Hintergrund: Die Geschichte vom Martin
Als der Soldat Martin aus Tours einem armen Bettler am Stadttor von Amiens begegnete, herrschte strenger Winter. Martin hatte lediglich seine Waffe und seinen Mantel bei sich. Trotzdem zeigte er Mitleid mit dem armen Mann, teilte seinen Mantel mit dem Schwert und gab dem Bettler eine Mantelhälfte. 2016 wäre Martin 1.700 Jahre alt geworden. Er zählt heute zu den populärsten Heiligen in der katholischen Kirche. Mit Martinszügen und Martinsfeuern wird am Vorabend des 11. November an den Heiligen erinnert. Es ranken sich zahlreiche Legenden und Mythen um sein Leben, um den Soldaten Martin der sich nach seinem Militärdienst taufen ließ, Priester wurde und später zum Bischof geweiht wurde.

Im Mittelalter trennte der Martinstag den Herbst vom Winter. Es begann die vorweihnachtliche Fastenzeit, sodass am Vorabend die Ernte und der erste Wein der Saison aufgetischt wurden. Hinzu kam eine wirtschaftliche Bedeutung: Der 11. November stellte das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres dar. Die Bauern mussten Pacht an ihre Lehnsherren zahlen. Das taten manche in Form einer Martinsgans. Andere veranstalteten zum "Jahreswechsel" ein Festmahl mit einer Martinsgans für die Knechte und Mägde, die ihre Saison hinter sich hatten und den Hof verließen.(mh)

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