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Heizkraftwerk Süd: Bezirksregierung bestätigt Standortpotenzial

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Das Heizkraftwerk Süd in Dottendorf.

Die Bezirksregierung Köln hat einen Vorbescheid für den Kraftwerksstandort an der Christian-Miesen-Straße in Dottendorf erteilt und festgestellt, dass eine Erweiterung der Anlage grundsätzlich genehmigungsfähig wäre.

Mit dem Vorbescheid wurde der Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen der Standort für eine Investitionsmaßnahme zur Erweiterung der Erzeugungskapazitäten künftig genutzt werden könnte. Behandelt wurden unter anderem Fragen zur städtebaulichen Entwicklung, zum Immissions-, Natur- und Landschaftschutz sowie zum Planungsrecht. Außerdem wurden Behörden und Anwohner beteiligt und in einem Erörterungstermin gehört.

Noch keine Entscheidung für konkrete Projektplanung
Mit dem Vorbescheid ist die maximal genehmigungsfähige Ausbaukapazität beschrieben. Es steht jedoch nicht fest, ob, wann und in welchem Umfang ein Projekt entwickelt wird. „Eine Entscheidung für konkrete Planungen am Standort des Heizkraftwerks Süd ist bei den Stadtwerken Bonn noch nicht getroffen. Bevor konkrete weitere Schritte unternommen werden, sind Bürgerversammlungen und die breite Information der Öffentlichkeit vorgesehen“, erklärt Peter Weckenbrock, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Bonn.

Ein möglicher Ausbau des Heizkraftwerks Süd wäre Teil des Projektes „Fernwärme 2020“ mit dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der klimaschonenden Fernwärmeversorgung für Bonn. In dem Projekt wurde zunächst im Jahr 2013 die neue hocheffiziente Gas-und-Dampf-Turbinen-Anlage im Heizkraftwerk Nord an der Karlstraße in Betrieb genommen. Hier werden rund 50 Prozent des Bonner Strombedarfs unter Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. In einem zweiten Schritt wird derzeit das Fernwärmenetz im Bonner Norden erweitert und neue Gebiete an diese klimaschonende und günstige Wärmeversorgung angeschlossen. Schritt für Schritt sollen mehr Bonner, sei es in Neubauten oder im Bestand, die Vorteile der Fernwärme nutzen und alte und ineffiziente Einzelfeuerungen ersetzt werden. Vor diesem Hintergrund wurden in dem Vorbescheidsverfahren nun die Rahmenbedingungen für einen möglichen Ausbau der Erzeugungskapazität ermittelt.

Das Heizkraftwerk Süd an der Christian Miesen Straße in Dottendorf wurde 1969 im Zuge des Ausbaus der Bundeseinrichtungen entlang der B9 und dem benachbarten ehemaligen Parlaments- und Regierungsviertels in Betrieb genommen. Der Standort hat neben dem Heizkraftwerk Nord in der Karlstraße eine zentrale Funktion für die Versorgung des südlichen Fernwärmenetzes und ist ein wichtiger Standort für einen künftigen Ausbau der klimaschonenden Fernwärmeversorgung, die von Bund, Land und Stadt Bonn gefordert und gefördert wird. Auch nach dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord sind die Fernwärmeproduktion und der Betrieb an diesem Standort für die Versorgungssicherheit unverzichtbar. Im Heizkraftwerk Süd sind derzeit drei Heißwasserkessel installiert und in Betrieb. (ws)

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