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Dienste während der Feiertage: 600 SWB-Mitarbeiter sind in ihren Schichten aktiv

Dienste während der Feiertage: 600 SWB-Mitarbeiter sind in ihren Schichten aktiv
Manfred Schwarz, Jürgen Schwenteit und Theo Waerder in der Stromleitwarte der Stadtwerke Bonn. Foto: Stadtwerke Bonn/Magunia

Sie haben Dienst, wenn andere feiern und sorgen so für eine funktionierende Stadt. Rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind während der Feiertage im Dienst oder stehen per Rufbereitschaft zur Verfügung, falls Störungen behoben werden müssen. In Bussen und Bahnen, im Heizkraftwerk, in der Müllverwertungsanlage, in der Nahverkehrsleitstelle oder in der Strom-, Gas- und Wasserversorgung.

An den verschiedenen Einsatzorten bekamen die Mitarbeiter Besuch von ihren Chefs und den Betriebsratsmitgliedern, die Danke sagten für die Arbeit des vergangenen Jahres und die Bereitschaft, auch während der Feiertage für die Kunden in Bonn da zu sein. An den den verschiedenen Betriebsstandorten der Energie- und Wasserversorgung, des Bus-, Straßen- und Stadtbahnbetriebs, in der Müllverwertungsanlage oder bei der Produktion von Strom und Wärme ist an 365 Tagen im Jahr Dienst rund um die Uhr Alltag. So auch in der zentralen Stromleitwarte, in der sich Manfred Schwarz an Heiligabend und während der Weihnachtstage mit weiteren Kollegen in der Schicht abwechselt.

Auf dem Monitor vor seinem Arbeitsplatz behält er das Bonner Stromnetz im Blick. Zehn Umspann- und  1200 Ortsnetzstationen sind in dem 4100 Kilometer langen Verteilnetz innerhalb des Bonner Stadtgebietes miteinander verbunden. Falls es zu Störungen kommt, kann er eingreifen und wenn nötig Bereitschaftsdienste alarmieren. Während es üblicherweise hoch konzentriert und leise zugeht in der Leitwarte, brachte der Besuch von Theo Waerder und Jürgen Schwenteit etwas Abwechslung.

„In der Stromversorgung neigt sich zudem ein besonderes Jahr dem Ende zu“, sagt Theo Waerder. Bei den Stadtwerken Bonn ist er Geschäftsführer der Netzgesellschaft BonnNetz, die mit mehr als 300 Mitarbeitern für den Betrieb der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze verantwortlich ist. Die Stadtwerke Bonn haben 2015 das Eigentum an den Stromnetzen in Bad Godesberg und Beuel erworben. Zwar waren die SWB-Mitarbeiter zuvor bereits für Störungsbehebungen zuständig, die Stromnetze in beiden Stadtbezirken waren jedoch Eigentum von RWE. Ein Relikt, aus Zeiten vor der kommunalen Neuordnung Ende der 60er Jahre, als Beuel und Bad Godesberg noch eigenständige Städte waren.

Nach der Übernahme der Netze zum 1. Januar 2015 ist die SWB-Tochtergesellschaft BonnNetz alleiniger Stromnetzbetreiber in Bonn. Die Stromnetze im gesamten Stadtgebiet sind damit seit diesem Jahr kommunales Eigentum. „Die Übernahme der Netze zu Beginn verlief reibungslos und für die Kunden in den Stadtbezirken Beuel und Bad Godesberg nahezu unbemerkt“, so Waerder.

BonnNetz, die Netzgesellschaft der Stadtwerke Bonn, ist zentrale Ansprechpartnerin für die Regulierungsbehörden (Bundesnetzagentur, Landesregulierungsbehörde NRW). Die Organisationsform als eigenständige Netzgesellschaft innerhalb der Stadtwerke Bonn ist eine Vorgabe des Energiewirtschaftsgesetzes, das die Trennung der deutschen Strom- und Gasnetze vom Energievertrieb, das so genannte Unbundling, vorschreibt. Über die Einhaltung wacht die Bundesnetzagentur, die ihren Sitz in Bonn hat.(ws)

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