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Bonner Strommix bei Klimastudie bundesweit auf erstem Platz

Bonner Strommix bei Klimastudie bundesweit auf erstem Platz
Erneut ausgezeichnet: der Bonner Strommix verteidigt den bundesweiten Spitzenplatz.

Bonns Ambitionen in Sachen Klimaschutz werden erneut untermauert mit einer Studie der Klimaschutzagentur „Klima ohne Grenzen“, die die Qualität in der Stromversorgung der 20 größten Städte Deutschlands vergleicht. Danach belegt SWB Energie und Wasser im Engagement für Erneuerbare Energien und die Senkung der Kohlendioxid-Emissionen den ersten Platz und festigt damit den Anspruch der Bundesstadt Bonn als Klimahauptstadt Deutschlands.

„Klima ohne Grenzen“ hat in der Studie den Strommix der Grundversorger in den 20 größten deutschen Städten auf den Prüfstand gestellt. Danach erreicht Bonn unangefochten in allen Kategorien Platz eins. Die Studie vergleicht den lokalen Strommix und untersucht dabei unter anderem den Anteil Erneuerbarer Energien und  die CO2-Emissionen pro Kilowattstunde.

Mit einem Anteil von 61 Prozent Erneuerbarer Energien im lokalen Strommix (Vorjahr: 57 Prozent) erreicht Bonn unangefochten den ersten Platz. Im vergangenen Jahr teilten sich die Stadtwerke Bonn den Spitzenplatz in dieser Kategorie noch mit den Stadtwerken München.

„Diese Auszeichnung für den Bonner Strommix bestätigt unser Engagement für Klimaschutz und die lokale Energiewende. Sie ist ein Lob für das gesamte Team“, erklärt SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock.

Gleichzeitig weist SWB-Strom im Vergleich der Grundversorger die niedrigsten CO2-Emissionen pro Kilowattstunde auf, nämlich nur 191 Gramm je Kilowattstunde. Damit verbessert SWB Energie und Wasser den bereits sehr guten Vorjahreswert von 273 Gramm nochmals um 30 Prozent. Den bundesweiten Durchschnitt von 508 Gramm CO2-Emissionen je Kilowattstunde unterschreitet SWB-Strom damit um rund 62 Prozent.

Darüber hinaus belegt Bonn innerhalb der Klimastudie auch in den Kategorien „Anteil der Stromerzeugung aus Kohle“ (zwölf Prozent) und „Kernkraft-Anteil“ (zwei Prozent) jeweils den ersten Platz.

Heizkraftwerk Nord spart 194.000 Tonnen CO2
Wesentlichen Anteil an der erneuten Verbesserung im Klimaschutz hat der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk Nord nach der Inbetriebnahme der hocheffizienten Gas-und-Dampfturbinen-Anlage. Sie trägt zu rund 50 Prozent zur Bonner Stromversorgung bei und nutzt dabei zur Strom- und Wärmeerzeugung auch Dampf aus der benachbarten Müllverwertungsanlage.

Bereits seit den 1990er Jahren verfolgen die Stadtwerke Bonn aktiv die Ziele Energiewende und Klimaschutz. „Diese neue Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Ausrichtung stimmt. Unsere Investitionen in eine klimaschonende Energieerzeugung vor Ort in Bonn und der Region finden hier ihren Niederschlag“, so Peter Weckenbrock.  Allein das HKW Nord als größtes Klimaschutzprojekt der Region spart im Jahr den Ausstoß von 194.000 Tonnen CO2.

Stadtwerke Bonn investieren weitere 10 Millionen Euro in Erneuerbare Energien
Nicht eingerechnet in diese Bewertung ist die SWB-Stromerzeugung aus den Beteiligungen an Windparks im Trianel-Verbund. Größtes Beteiligungsprojekt außerhalb Bonns ist der Offshore-Windpark Borkum. Er besteht aus 40 Windkraftanlagen und einer Leistung von 200 Megawatt in der ersten Ausbaustufe. Er liegt rund 45 Kilometer nordwestlich der Küste von Borkum. An dem Projekt sind 33 Stadtwerke und regionale Energieversorger unter Federführung der Trianel beteiligt.

Weitere Beteiligungen hält SWB Energie und Wasser über die Trianel Onshore Windkraftwerke (TOW) an sieben Windparks im Bundesgebiet sowie über die Trianel Erneuerbare Energien (TEE) erstmals auch an einem Solarpark in Brandenburg. Auch in den kommenden Jahren werden die Stadtwerke Bonn weiter sowohl in Bonn als auch bundesweit in den Ausbau Erneuerbarer Energien investieren. Bis 2019 stehen dafür mehr als 10 Millionen Euro bereit.

Lokaler Strommix ist Gradmesser für wirksamen Klimaschutz
Klima ohne Grenzen ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Leipzig, die sich für die Förderung Erneuerbarer Energien und die Minderung von klimaschädlichen CO2-Emissionen einsetzt. Mit der Studie will die Organisation Verbrauchern helfen, das Klimaschutzengagement ihrer Energieversorger einzuschätzen. „Klima ohne Grenzen“ empfiehlt Stromkunden, sich den Strommix genau anzuschauen. Er ist zu finden auf der Internetseite von SWB Energie und Wasser und gesetzlicher Bestandteil jeder deutschen Stromrechnung.

Weitere Klimaschutzprojekt: Fernwärme 2020
In Sachen Klimaschutz setzt SWB Energie und Wasser neben der klimaschonenden Stromproduktion einen Schwerpunkt in dem Ausbau der Fernwärmeversorgung, denn 40 Prozent der klimaschutzrelevanten CO2-Emissionen in Bonn entfallen auf Gebäude, davon wiederum allein 80 Prozent auf die Wärmeversorgung.  

Nach dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord wird mit dem Projekt „Fernwärme 2020“ derzeit das Fernwärmenetz im Bonner Norden ausgebaut. Dabei liegen die spezifischen CO2-Emissionen der Bonner Fernwärme pro Kilowattstunde um 45 Prozent unter dem Wert für Erdgas (in reiner Wärmeerzeugung), dem im Vergleich kohlenstoffärmsten fossilen Primärenergieträger.

Die Bonner Fernwärme ist die umweltfreundlichste Energieform im Vergleich zu anderen Primärenergieträgern und nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) faktisch dem Einsatz Erneuerbarer Energien gleichgestellt. Sie entsteht unter Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Wärme, die bei der Stromproduktion entsteht, wird wieder für die Wärmeversorgung verwendet. Auch die Energie, die im Bonner Hausmüll steckt, wird dabei „als nachwachsender Rohstoff“ nutzbar gemacht. Die Fernwärme speist sich auf diese Weise zu 50,3 Prozent aus regenerativen Quellen.

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