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13.12.2017

8. Energieeffizienz-Preis: Innovative Konzepte überzeugen die Jury

8. Energieeffizienz-Preis: Innovative Konzepte überzeugen die Jury
Die Jury 2017.

Ob Smart Home, Photovoltaik oder Elektromobilität: Die Bewerber für den 8. Bonner Energieeffizienzpreis stachen diesmal besonders durch technische Innovationen und elegante Gesamtkonzepte hervor. Die Jury ermittelte im Haus der Stadtwerke die Sieger, die bei der Preisverleihung am 31. Januar 2018 ausgezeichnet werden.

SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock freute sich über einen Anstieg der Bewerberzahlen und über eine ganze Reihe qualitativ hochwertiger Projekte. Er betonte, dass mit dem Preis besonders jene Bau- und Modernisierungsprojekte ausgezeichnet werden, die einen Vorbildcharakter für andere Häuslebauer oder Hausbesitzer haben.

 

20.000 Euro für vorbildliche Projekte

Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Preis von SWB Energie und Wasser belohnt die vorbildliche Planung und Umsetzung von energetisch hochwertigen Gebäudekonzepten. Energieexpertin Rosa Hemmers stellte die Projekte einzeln vor und erläuterte die Bewertungskriterien: Primärenergieeinsparung, persönliches Engagement, Kooperation und Multiplikatoreffekt, Innovationsgrad, Einbindung in ein Gesamtkonzept sowie Nachahmbarkeit.

Weckenbrock erläuterte, dass bei der Beurteilung der Projekte aber auch soziale Komponenten eine Rolle spielten, zum Beispiel die Kommunikation mit den Mietern im Zuge der Modernisierung eines Mehrfamilienhauses. Ein besonderes Augenmerk legte die Jury auch auf die Modernisierung im Bestand, zum Beispiel bei denkmalgeschützten Gebäuden. Dazu sagte Helmut Hergarten, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg: „Es gibt Projekte, die zeigen, dass das geht – sogar in der Süd- oder Weststadt.“

Energieversorgung und Mobilität verbinden

Jury-Mitglied Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale NRW freute sich vor allem über zukunftsweisende Projekte. „Der Trend geht zur Sektorkopplung“, sagte der Energieberater. So verbinden manche Hausmodernisierer die Energieversorgung ihres Gebäudes mit Techniken zur Eigenstromerzeugung und neuen Mobilitätsformen, etwa durch eine private Ladesäule für Elektroautos.

„Das ist klasse, wenn jemand das so vorbildlich umsetzt“, sagte Jürgen von Kietzell, Jurymitglied vom Bund Deutscher Architekten, zu cleveren Solarprojekten. „Schließlich haben wir in Bonn Tausende von Dachflächen, die noch leer sind.“ Peter Weckenbrock ergänzte, dass durch das Contracting-Programm BonnPlus PV eine Photovoltaik-Anlage mittlerweile für jeden Bonner Hausbesitzer ohne großen eigenen Aufwand realisierbar sei. „Und für Elektromobile bieten wir nicht nur im öffentlichen Raum Ladesysteme an, sondern auch für Privathaushalte.“

Im Bestand schlummert viel Potenzial

Mit dem Energieeffizienz-Preis würdigt SWB Energie und Wasser alle zwei Jahre vorbildliche Projekte, die Beispiel gebend für Hausbau oder Modernisierungen sein sollen. Gerade im Gebäudebestand aus den 1950er, 1960er und 1970er schlummert ein riesiges Potenzial.

Zur Fachjury um SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock und Energieexpertin Rosa Hemmers gehörten diesmal: Ute Zolondek (Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda Bonn), Alois Blum (Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg), Helmut Hergarten (Haus & Grund), Jürgen von Kietzell (Bund Deutscher Architekten), Reinhard Loch (Verbraucherzentrale NRW) sowie Rainer Neuerbourg (Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg).

Preisverleihung mit Oberbürgermeister Sridharan

 

Die Preisverleihung findet am 31. Januar 2018 ab 17 Uhr im Alten Rathaus statt. Schirmherr der Verleihung ist Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Weitere Informationen zum Preis gibt’s auf www.bonner-energieeffizienz-preis.de. (VE/MK)

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