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Rechnungserklärung: Seite 5 von 10


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8a. Umsatzsteuer ( USt )
Dies ist der auf den Nettobetrag anfallende Umsatzsteuerbetrag. Aktuell werden 19% berechnet. Ausnahme hiervon ist das Trinkwasser. Hier werden 7% USt zugrunde gelegt.
14c. Künftiger Gasabschlag

Auf der Basis der abgerechneten Verbrauchsmengen errechnen wir für die sich anschließende Abrechnungsperiode den erwarteten Verbrauch. Diese Mengen werden mit den zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung gültigen Preisen, Abgaben und Steuern bewertet. Der prognostizierte Bruttobetrag wird durch 12 Fälligkeiten dividiert. 11 gleichhohe Abschlagsbeträge werden monatlich zu festen Terminen, die an dieser Stelle aufgeführt sind, erhoben; der 12te Abschlagsbetrag wird mit der neuen Jahresrechnung erhoben. Dies hat zur Folge, dass Ihre Verbrauchsabrechnung häufig eine Forderung ergibt. Allerdings besteht der Vorteil für Sie darin, dass Sie bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen einen monatlich gleichbleibenden Betrag leisten können.

Bei Gas erfolgt die Gewichtung auf der Basis von Gradtagszahlen:
Eine Gradtagszahl ist die Differenz zwischen der Mittleren Raumtem- peratur ( fester Wert von 20 Grad C. ) und der Mittleren Außentemperatur. Die einzelnen Gradtagszahlen pro Tag werden durch Addition zu Grad- tagszahlen eines Monats oder einer Heizperiode zusammengefasst. Die einzelnen Monatsgradtagssummen- zahlen werden abrechnungsseitig wiederum zu einer Gesamtgrad- tagssummenzahl aufaddiert. Für die Außentemperatur werden die vom Deutschen Wetterdienst ermittelten Werte zugrunde gelegt. Ist nun die Mittlere Außentemperatur höher als die Mittlere Raumtemperatur ( fester Wert von 20 Grad C. ), so ist die Gradttagszahl immer Null.

Beispiel:

  20.12. eines Jahres 20.07. eines Jahres

Mittlere Raumtemperatur 20 Grad C. 20 Grad C.
./. Mittlere Außentemperatur 4 Grad C. 28 Grad C.

Differenz ( Gradtagszahl ) 16 Grad C. 0 Grad C.


Berechnungsbeispiel Gas
15. Verbrauchsermittlung
In diesem Abschnitt, der je Produkt einzeln abgebildet wird, finden Sie zum einen alle Angaben über Abrechnungs- und Splittungszeiträume, Zählerstände nebst der dazugehörigen Ableseart, sowie die sich hieraus ergebenen Verbrauchsmengen. In der Regel wird die Rechnung für einen Zeitraum von 12 Monaten (365 Tagen) erstellt. Maßgebend ist dafür der Zählerstand zu Beginn und zum Ende der Abrechnungsperiode. Die Differenz beider Zählerstände ergibt den Verbrauch. Ändern sich innerhalb der Abrechnungsperiode die Preise, Abgaben oder Steuern, so wird entsprechend abgegrenzt. Die Abgrenzung kann entweder "maschinell" oder mit einem "tatsächlichen Zählerstand" erfolgen. Bei der Gasabrechnung wird durch einen Abrechnungsfaktor der volumetrische Kubikmeterverbrauch in Kilowattstunden umgerechnet ( thermische Umrechnung - siehe Punkt 16). Die Zuordnung der Mengen erfolgt einerseits bei Strom und Wasser nach Kalendertagen und andererseits bei Gas nach Temperaturtagen (Gradtagen).
16. Faktor / Abrechnungsfaktor / Brennwertfaktor (hier: 10,043)
Der Faktor, auch Abrechnungs- oder Brennwertfaktor genannt, gibt den Wärmeinhalt je Kubikmeter Gas an. Die Umrechnung der am Zähler angezeigten Kubikmeter in Kilowattstunden erfolgt durch Multiplikation der verbrauchten Kubikmeter mit dem Brennwertfaktor. Der Brennwertfaktor wird aus dem mittleren Brennwert des im Abrechnungszeitraum gelieferten Gases ermittelt. Die Ermittlung des Abrechnungsbrennwertes erfolgt anhand festgelegter und für die Gasversorger verbindlicher Kriterien (Technische Regel - Arbeitsblatt G685 des Deutschen Vereins von Gas- und Wasserfachmännern e.V. / DVGW). Eine Kilowattstunde Gas und eine Kilowattstunde Strom haben eine unterschiedliche Nutzenergie. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Wirkungsgrade beim Verbrauch des Gases und des Umstandes, dass Gas im Gegensatz zum Strom auf der Grundlage des Brennwertes gemessen wird, benötigt man für die gleiche nutzbare Wärmemenge bei Einsatz von Gas je nach Art der Verwendung und Größe des Gerätes das bis zu 1,35-fache an Kilowattstunden im Vergleich zum Strom.
17. Zählpunktbezeichnung
Gemäß § 40 (2) Nr. 3 des Energiewirtschaftsgesetzes ( EnWG ) sind in Rechnungen für Energiebelieferungen die maßgebliche Zählpunktbezeichnung und die Codenummer des Netzbetreibers gesondert auszuweisen: Der Zählpunkt definiert im liberalisierten Strom- und Gasmarkt eindeutig den Messpunkt. Der Zählpunkt wird deutschlandweit nur 1x vergeben und ändert sich auch nicht bei einer Zählerwechslung. Er dient als zentrale Information für den elektronischen Datenaustausch in der Energiebranche. Auch für die nicht-liberalisierten Sparten Fernwärme und Wasser werden vom zuständigen Netzbetreiber Zählpunktbezeichnungen vergeben, damit auch hier eindeutige Identifikationen der entsprechenden Messpunkte gewährleistet sind.
18. Zählernummer
Zähler Gas Die Zählernummer ist die Nummer auf dem Zähler. Erfolgt innerhalb der Abrechnungsperiode eine turnusmäßige Zählerwechslung, so wird dies entsprechend auf Ihrer Verbrauchsabrechnung abgrenzend abgebildet. Jeder gewechselte Zähler wird mit einer gerichtsfesten Digitalkamera bildlich festgehalten (siehe nebenstehendes Bild).

Die manipulationssicheren Bilder werden elektronisch archiviert.
19. Betragsermittlung
In diesem Abschnitt erfolgt die eigentliche Verbrauchsabrechnung mit den für Sie gültigen Preisen. Die einzelnen Preiskomponenten werden bei Strom in den nachfolgenden Punkten 20-29a+b, 31+33, 40a+40b und 41 sowie bei Gas in den nachfolgenden Punkten 20-27 erklärt. Bei Wasser und Fernwärme gibt es die Vielzahl der Preiskomponenten nicht.
20. Arbeitspreis
Der Arbeitspreis ist der Preis je Einheit (Energie: kWh, Wasser: m³) inkl. Steuern und Abgaben vor Umsatzsteuer (Strom: Punkte 23-29a +29b, Punkte 31+33, Punkte 40a+40b und Punnkt 41) . Die Preisbestandteile dieser in den Klammern aufgeführten Punkte gibt es nicht bei Wasser und Fernwärme. Die verbrauchten Mengen werden mit dem entsprechenden Arbeitspreis multipliziert.
21. Leistungspreis / Grundpreis
Der Leistungs- / Grundpreis ist ein Entgelt für die Bereitstellung von Energie und Wasser. Er dient zur Deckung der Kraftwerks-, Netzunterhaltungs- und Netzinvestitionskosten.
23. Stromsteuer/ Erdgassteuer
Stromsteuer
Mit Inkrafttreten des Stromsteuergesetzes am 01.01.2000 hat der Gesetzgeber in § 1 dieses Gesetzes eindeutig festgelegt, dass elektrischer Strom in der gesamten Bundesrepublik Deutschland der Stromsteuer unterliegt. Diese muss vom Energielieferanten erhoben und an die zuständige Stelle abgeführt werden.

Erdgassteuer
Mit Inkrafttreten des Energiesteuergesetzes am 15.07.2006 hat der Gesetzgeber in § 38 dieses Gesetzes eindeutig festgelegt, dass die Steuer dadurch entsteht, dass geliefertes oder selbst erzeugtes Erdgas im Steuergebiet ( Bundesrepublik Deutschland ) zum Verbrauch aus dem Leitungsnetz entnommen wird. Diese muss vom Energielieferanten erhoben und an die zuständige Stelle abgeführt werden.
24. Entgelt Netznutzung
Das Entgelt für Netznutzung beinhaltet die Kosten für die Pflege und Instandhaltung der Strom- und Gasnetze. Dieses Entgelt müssen die Lieferanten für die Belieferung ihrer Kunden mit Strom und/oder Gas an den Netzeigentümer zahlen. Die Netzentgelte werden von der entsprechenden Netzagentur genehmigt (siehe hierzu § 40 (2) Nr. 7 EnWG).
26. Entgelt Messstellenbetrieb
Laut § 40 Abs. 1 EnWG sind wir als Energielieferant verpflichtet, die Kosten für den Messstellenbetrieb gesondert auszuweisen. Diese Kosten werden dem Energielieferanten vom jeweiligen Netzbetreiber berechnet.

Der Begriff Messstellenbetrieb fasst alle Aktivitäten zusammen, die mit dem Zähler selbst zusammenhängen (z.B. Eichung, Zählerwechsel, Störungsbeseitung).

27. Konzessionsabgabe
Die Konzessionsabgabenverordnung ( KAV ) regelt die Gebühren, die Energieversorger an eine Gemeinde oder Stadt abführen müssen, um das Recht zu erhalten, die öffentlichen Verkehrswege zu nutzen, um beispielsweise Stromleitungen zu verlegen und zu betreiben. Die Kommune erhebt also ein Entgelt für die Nutzung öffentlicher Straßen und Grundstücke zur Verlegung der Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Die Gebühren werden bei Strom und Gas pro Cent und Kilowattstunde berechnet und richten sich nach der Anzahl der Stadt- oder Gemeindeeinwohner, der Spannungsebene des Netzanschlusses und der Leistung sowie dem Jahresverbrauch ( siehe hierzu § 2 (2) Nr. 1b KAV ). Die Pflicht zum gesonderten Ausweis in der Rechnung erfolgt gemäß § 40 (2) Nr. 7 EnWG.
32. Codenummer des Netzbetreibers
Gemäß § 40 (2) Nr. 3 des Energiewirtschaftsgesetzes ( EnWG ) sind in Rechnungen für Energiebelieferungen die maßgebliche Zählpunktbezeichnung und die Codenummer des Netzbetreibers gesondert auszuweisen: Der Zählpunkt ( siehe Punkt 17 ) definiert im liberalisierten Strom- und Gasmarkt eindeutig den Messpunkt. Der Zählpunkt wird deutschlandweit 1x vergeben und ändert sich auch nicht bei einer Zählerwechslung. Er dient als zentrale Information für den elektronischen Datenaustausch in der Energiebranche. Die Codenummer dient einerseits der Versorgungs- und Liefersicherheit und andererseits auch der Abrechnungssicherheit. Für Strom wird die Codenummer des zuständigen Netzbetreibers vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft ( BDEW ) und für Gas vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches ( DVGW ) vergeben.
36. Kündigungsfrist Energieliefervertrag
Das ist die geltende Kündigungsfrist des jeweiligen Energieliefervertrages. Der Hinweis auf die Kündigungsfrist erfolgt gemäß § 40 (2) Nr. 2 EnWG.
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