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Rechnungserklärung: Seite 3 von 10


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14a. Künftiger Stromabschlag

Auf der Basis der abgerechneten Verbrauchsmengen errechnen wir für die sich anschließende Abrechnungsperiode den erwarteten Verbrauch. Diese Mengen werden mit den zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung gültigen Preisen, Abgaben und Steuern bewertet. Der prognostizierte Bruttobetrag wird durch 12 Fälligkeiten dividiert. 11 gleichhohe Abschlagsbeträge werden monatlich zu festen Terminen, die an dieser Stelle aufgeführt sind, erhoben; der 12te Abschlagsbetrag wird mit der neuen Jahresrechnung erhoben. Dies hat zur Folge, dass Ihre Verbrauchsabrechnung häufig eine Forderung ergibt. Allerdings besteht der Vorteil für Sie darin, dass Sie bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen einen monatlich gleichbleibenden Betrag leisten können.

Bei Strom und Wasser erfolgt die Gewichtung nach Kalendertagen.

Berechnungsbeispiel Strom
36. Kündigungsfrist Energieliefervertrag
Das ist die geltende Kündigungsfrist des jeweiligen Energieliefervertrages. Der Hinweis auf die Kündigungsfrist erfolgt gemäß § 40 (2) Nr. 2 EnWG.
8a. Umsatzsteuer ( USt )
Dies ist der auf den Nettobetrag anfallende Umsatzsteuerbetrag. Aktuell werden 19% berechnet. Ausnahme hiervon ist das Trinkwasser. Hier werden 7% USt zugrunde gelegt.
15. Verbrauchsermittlung
In diesem Abschnitt, der je Produkt einzeln abgebildet wird, finden Sie zum einen alle Angaben über Abrechnungs- und Splittungszeiträume, Zählerstände nebst der dazugehörigen Ableseart, sowie die sich hieraus ergebenen Verbrauchsmengen. In der Regel wird die Rechnung für einen Zeitraum von 12 Monaten (365 Tagen) erstellt. Maßgebend ist dafür der Zählerstand zu Beginn und zum Ende der Abrechnungsperiode. Die Differenz beider Zählerstände ergibt den Verbrauch. Ändern sich innerhalb der Abrechnungsperiode die Preise, Abgaben oder Steuern, so wird entsprechend abgegrenzt. Die Abgrenzung kann entweder "maschinell" oder mit einem "tatsächlichen Zählerstand" erfolgen. Bei der Gasabrechnung wird durch einen Abrechnungsfaktor der volumetrische Kubikmeterverbrauch in Kilowattstunden umgerechnet (thermische Umrechnung - siehe Punkt 16). Die Zuordnung der Mengen erfolgt einerseits bei Strom und Wasser nach Kalendertagen und andererseits bei Gas nach Temperaturtagen (Gradtagen).
17. Zählpunktbezeichnung
Gemäß § 40 (2) Nr. 3 des Energiewirtschaftsgesetzes ( EnWG ) sind in Rechnungen für Energiebelieferungen die maßgebliche Zählpunktbezeichnung und die Codenummer des Netzbetreibers gesondert auszuweisen: Der Zählpunkt definiert im liberalisierten Strom- und Gasmarkt eindeutig den Messpunkt. Der Zählpunkt wird deutschlandweit nur 1x vergeben und ändert sich auch nicht bei einer Zählerwechslung. Er dient als zentrale Information für den elektronischen Datenaustausch in der Energiebranche. Auch für die nicht-liberalisierten Sparten Fernwärme und Wasser werden vom zuständigen Netzbetreiber Zählpunktbezeichnungen vergeben, damit auch hier eindeutige Identifikationen der entsprechenden Messpunkte gewährleistet sind.
18. Zählernummer
Zähler Strom Die Zählernummer ist die Nummer auf dem Zähler. Erfolgt innerhalb der Abrechnungsperiode eine turnusmäßige Zählerwechslung, so wird dies entsprechend auf Ihrer Verbrauchsabrechnung abgrenzend abgebildet. Jeder gewechselte Zähler wird mit einer gerichtsfesten Digitalkamera bildlich festgehalten (siehe nebenstehendes Bild).

Die manipulationssicheren Bilder werden elektronisch archiviert.
19. Betragsermittlung
In diesem Abschnitt erfolgt die eigentliche Verbrauchsabrechnung mit den für Sie gültigen Preisen. Die einzelnen Preiskomponenten werden bei Strom in den nachfolgenden Punkten 20-29a+b, 31+33, 40a+40b und 41 sowie bei Gas in den nachfolgenden Punkten 20-27 erklärt. Bei Wasser und Fernwärme gibt es die Vielzahl der Preiskomponenten nicht.
20. Arbeitspreis
Der Arbeitspreis ist der Preis je Einheit (Energie: kWh, Wasser: m³) inkl. Steuern und Abgaben vor Umsatzsteuer (Strom: Punkte 23-29a +29b, Punkte 31+33, Punkte 40a+40b und Punkt 41) . Die Preisbestandteile dieser in den Klammern aufgeführten Punkte gibt es nicht bei Wasser und Fernwärme. Die verbrauchten Mengen werden mit dem entsprechenden Arbeitspreis multipliziert.
21. Leistungspreis / Grundpreis
Der Leistungs- / Grundpreis ist ein Entgelt für die Bereitstellung von Energie und Wasser. Er dient zur Deckung der Kraftwerks-, Netzunterhaltungs- und Netzinvestitionskosten.
22. Verrechnungspreis
Der Verrechnungspreis ist ein Entgelt für die jährlich anfallenden Kosten für Zähl- und Messeinrichtungen, für die Erfassung der Zählerstände sowie die Abrechnung und das Inkasso. Die Höhe des Entgeltes richtet sich nach der technischen Beschaffenheit der jeweils eingebauten Messeinrichtung und den ggf. dazugehörigen Steuereinrichtungen.
23. Stromsteuer/ Erdgassteuer
Stromsteuer
Mit Inkrafttreten des Stromsteuergesetzes am 01.01.2000 hat der Gesetzgeber in § 1 dieses Gesetzes eindeutig festgelegt, dass elektrischer Strom in der gesamten Bundesrepublik Deutschland der Stromsteuer unterliegt. Diese muss vom Energielieferanten erhoben und an die zuständige Stelle abgeführt werden.

Erdgassteuer
Mit Inkrafttreten des Energiesteuergesetzes am 15.07.2006 hat der Gesetzgeber in § 38 dieses Gesetzes eindeutig festgelegt, dass die Steuer dadurch entsteht, dass geliefertes oder selbst erzeugtes Erdgas im Steuergebiet ( Bundesrepublik Deutschland ) zum Verbrauch aus dem Leitungsnetz entnommen wird. Diese muss vom Energielieferanten erhoben und an die zuständige Stelle abgeführt werden.
24. Entgelt Netznutzung
Das Entgelt für Netznutzung beinhaltet die Kosten für die Pflege und Instandhaltung der Strom- und Gasnetze. Dieses Entgelt müssen die Lieferanten für die Belieferung ihrer Kunden mit Strom und/oder Gas an den Netzeigentümer zahlen. Die Netzentgelte werden von der entsprechenden Netzagentur genehmigt (siehe hierzu § 40 (2) Nr. 7 EnWG).
25. Entgelt Messstellendienstleistung
Laut § 40 (2) Nr. 7 EnWG sind wir als Energielieferant verpflichtet, die Kosten für die Messung des Energieverbrauchs gesondert auszuweisen. Diese Kosten werden dem Energielieferanten vom jeweiligen Netzbetreiber berechnet.

Der Begriff Messstellendienstleistung fasst alle Aktivitäten zusammen, die mit der Erfassung und Weitergabe von Zählerständen zusammenhängt.

26. Entgelt Messstellenbetrieb
Laut § 40 (2) Nr. 7 EnWG sind wir als Energielieferant verpflichtet, die Kosten für den Messstellenbetrieb gesondert auszuweisen. Diese Kosten werden dem Energielieferanten vom jeweiligen Netzbetreiber berechnet.

Der Begriff Messstellenbetrieb fasst alle Aktivitäten zusammen, die mit dem Zähler selbst zusammenhängen (z.B. Eichung, Zählerwechsel, Störungsbeseitung).

27. Konzessionsabgabe
Die Konzessionsabgabenverordnung ( KAV ) regelt die Gebühren, die Energieversorger an eine Gemeinde oder Stadt abführen müssen, um das Recht zu erhalten, die öffentlichen Verkehrswege zu nutzen, um beispielsweise Stromleitungen zu verlegen und zu betreiben. Die Kommune erhebt also ein Entgelt für die Nutzung öffentlicher Straßen und Grundstücke zur Verlegung der Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Die Gebühren werden bei Strom und Gas pro Cent und Kilowattstunde berechnet und richten sich nach der Anzahl der Stadt- oder Gemeindeeinwohner, der Spannungsebene des Netzanschlusses und der Leistung sowie dem Jahresverbrauch ( siehe hierzu § 2 (2) Nr. 1b KAV ). Die Pflicht zum gesonderten Ausweis in der Rechnung erfolgt gemäß § 40 (2) Nr. 7 EnWG.
28. Entgelt KWK-Gesetz (Gesetz für die Erhaltung, Modernisierung und Ausbau Kraft-Wärme-Kopplung)
Mit dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) werden in der Bundesrepublik Deutschland die Modernisierung und der Ausbau von KWK-Anlagen gefördert, die mit fossilen Energien betrieben werden. Durch eine verstärkte Nutzung von KWK-Anlagen soll eine weitere Minderung der Kohlendioxid-Emission erreicht werden. Auch hierzu hat der Gesetzgeber ein Förderprinzip festgeschrieben, welches die Mehrkosten im Unterschied zum EEG über die Netznutzungsentgelte des Netzbetreibers an die Energielieferanten und damit an die Endkunden mittelbar weitergibt.
29a. Umlage gem. § 19 (2) Stromnetzentgeltverordnung (NEV)
Gemäß Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) sind Netzbetreiber verpflichtet, in Fällen atypischer Netznutzung ein reduziertes Netzentgelt in Rechnung zu stellen (§ 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV). Zudem ist im Rahmen der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Jahr 2011 die StromNEV dahingehend geändert worden, dass energieintensive Unternehmen vollständig von der Verpflichtung zur Zahlung von Netzentgelten befreit sind (§ 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV). Gleichzeitig ist - ebenfalls im Rahmen vorgenannter EnWG-Novelle - ein Umlageverfahren für die den Netzbetreibern aus o.g. Netzentgeltreduzierungen bzw. Netzentgeltbefreiungen entgangenen Erlöse eingeführt worden (§ 19 Abs. 2 Satz 6-8 StromNEV). Danach haben Übertragungsnetzbetreiber nachgelagerten Netzbetreibern vorgenannte entgangene Erlöse zu erstatten und diese Zahlungen sowie eigene entgangene Erlöse über eine finanzielle Verrechnung untereinander auszugleichen. In Bezug auf diesen Ausgleichsmechanismus wird auf § 9 KWK-Gesetz verwiesen, der entsprechende Anwendung finden soll. Dieses Umlageverfahren hat die Bundesnetzagentur im Rahmen einer behördlichen Festlegung konkretisiert. Danach sind Stromverteilnetzbetreiber verpflichtet, die seitens der Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichten Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV von den Stromlieferanten zu erheben und an die Übertragungsnetzbetreiber abzuführen.
29b. Die Umlage gemäß § 19 StromNEV gliedert sich in Letztverbrauchergruppen

Die § 19 StromNEV-Umlage für 2015 wird ab dem 01.01.2015 von Letztverbrauchern erhoben.

Umlage je Letztverbrauchergruppe

Umlage Letztverbrauchergruppe A:
Strommengen von Letztverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle.


Letztverbrauchergruppe B:
Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt, zahlen zusätzlich für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge eine maximale
§ 19 StromNEV-Umlage von 0,05 ct/kWh.

Letztverbrauchergruppe C:
Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr vier Prozent des Umsatzes überstiegen haben, zahlen für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge maximal 0,025 ct/kWh.
31. Entgelt EEG Gesetz (Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien)
Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, in der geläufigen Kurzfassung Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) genannt, soll den Ausbau von Anlagen fördern, die bei der Energieerzeugung keine Treibhausgase ausstoßen (insbesondere aus Wind- und Sonnenenergie). Es dient vorrangig dem Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie beispielsweise Erdöl, Erdgas oder Kohle und auch von Energieimporten aus dem Raum außerhalb der EU verringert werden soll. Die entstehenden Mehrkosten dieser Förderung, d. h. die Differenz zwischen Vergütungssatz nach EEG und Marktpreis des Stroms, werden nach der Gesetzessystematik unter den Energieversorgungsunternehmen (EVU) gleichmäßig aufgeteilt (bundesweite Ausgleichsregelung) und auf den Energiepreis des Kunden aufgeschlagen, also von allen Stromendkunden getragen. Der Energielieferant ist gesetzlich verpflichtet, diesen EEG-Zuschlag vom Kunden zu erheben. Jedes Jahr wird von den vier bundesdeutschen Übertragungsnetzbetreibern Tennet, 50Hertz, Amprion und TransnetBW der EEG-Satz je Kilowattstunde veröffentlicht.
33. Entgelt für die Abrechnung der Netznutzung
Diese Kosten beinhalten den Abrechnungsaufwand für die Erstellung der Netznutzungsrechnungen den verschiedenen Lieferanten gegenüber, die in einem Netz Kunden beliefern ( siehe hierzu § 40 (2) Nr. 7 EnWG ).
36. Kündigungsfrist Energieliefervertrag
Das ist die geltende Kündigungsfrist des jeweiligen Energieliefervertrages. Der Hinweis auf die Kündigungsfrist erfolgt gemäß § 40 (2) Nr. 2 EnWG.
40a. Offshore-Haftungsumlage
Die Offshore-Haftungsumlage dient ausweislich dem Ausgleich der Kosten und Haftungsrisiken eines effizienten, sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Anschlusses von Offshore-Anlagen zur Erzeugung von Windkraft an das Übertragungsnetz. Offshore bedeutet in der Übersetzung: Der Küste vorgelagert resp. Küstennähe. Kernstück des Modells der Bundesregierung ist dabei ein von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) gemeinsam zu entwickelnder Offshore-Netzentwicklungsplan, in dem nicht nur sämtliche Maßnahmen zur bedarfsgerechten Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau der Offshore- Anbindungsleitungen aufgeführt werden sollen, sondern auch verbindliche Angaben zum Beginn der Umsetzung und Fertigstellung. Hält ein Übertragungsnetzbetreiber die Vorgaben dieses Entwicklungsplanes nicht ein, sollen die finanziellen Einbußen, die ein Betreiber eines Offshore- Windparks durch den verspäteten Anschluss an das Netz der allgemeinen Versorgung erleidet, durch den jeweils anschlusspflichtigen Übertragungsnetzbetreiber zumindest teilweise ersetzt werden.
40b. Die Umlage gemäß Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f EnWG gliedert sich in Letztverbrauchergruppen

Die Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f EnWG für 2015 wird ab dem 01.01.2015 von Letztverbrauchern erhoben.

Umlage je Letztverbrauchergruppe

Umlage Letztverbrauchergruppe A:
Strommengen von Letztverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle.


Letztverbrauchergruppe B:
Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt, zahlen zusätzlich für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge eine maximale
§ 19 StromNEV-Umlage von 0,05 ct/kWh.

Letztverbrauchergruppe C:
Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr vier Prozent des Umsatzes überstiegen haben, zahlen für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge maximal 0,025 ct/kWh.
41. Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV
Mit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vom 20. Dezember 2012 wurde seitens des Gesetzgebers durch die "Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten" (AbLaV) vom 28.12.2012 die Möglichkeit geschaffen, dass zukünftig auch Anbieter von abschaltbaren Lasten für Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Netz- und Systemsicherheit vertraglich verpflichtet werden können. Im Sinne dieser Verordnung werden abschaltbare Lasten als große Verbrauchseinheiten gesehen, die am Hoch- und Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, mit nahezu konstant großer Leistung fortwährend Strom abnehmen und aufgrund der Besonderheiten ihres Produktionsprozesses bei einem initiierten Abruf kurzfristig und für eine definierte Mindestzeiteinheit ihre Verbrauchsleistung reduzieren bzw. abschalten können. Als abschaltbare Lasten im Sinne der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLaV) gelten eine oder mehrere Anlagen zum Verbrauch elektrischer Energie (Verbrauchseinrichtungen), wobei

1. die Stromabnahme aus dem Netz der allgemeinen Versorgung oder aus einem geschlossenen Verteilernetz mit einer Spannung von mindestens 110 Kilovolt erfolgt und

2. an der Verbrauchseinrichtung die Verbrauchsleistung auf Anforderung der Betreiber von Übertragungsnetzen zuverlässig um eine bestimmte Leistung reduziert werden kann (Abschaltleistung).

Anbieter von Abschaltleistung aus abschaltbaren Lasten erhalten, wenn sie sich in Vereinbarungen mit Betreibern von Übertragungsnetzen zu Leistungen verpflichtet haben, die den Anforderungen dieser Verordnung genügen, Vergütungen für die Bereitstellung der Abschaltleistung für den vereinbarten Zeitraum (Leistungspreis) sowie für jeden Abruf der Abschaltleistung (Arbeitspreis). 
Die Betreiber von Übertragungsnetzen sind verpflichtet, ihre Zahlungen und Aufwendungen nach dieser Verordnung über eine finanzielle Verrechnung auszugleichen. Ein Belastungsausgleich erfolgt dabei entsprechend § 9 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes mit der Maßgabe, dass die Belastungsgrenzen für bestimmte Letztverbrauchergruppen (Kategorie B und C) keine Anwendung finden. Die unten genannte Umlage findet daher auf den gesamten Letztverbrauch je Abnahmestelle Anwendung. Die Umlage für abschaltbare Lasten ist ab dem 01.01.2014 von Letztverbrauchern zu zahlen. Die Berechnung der Umlage für 2014 erfolgte auf Basis der prognostizierten Kosten für 2014 sowie der bisher in 2013 angefallenen und bis zum Jahresende prognostizierten Kosten. Die Kostenbasis wurde mit der Regulierungsbehörde (Bundesnetzagentur) abgestimmt.

Umlage für abschaltbare Lasten
Umlage
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